Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
505.255
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Abweichung nach SächBO §67 Abs. 2

| 10.08.2018 17:33 |
Preis: 100,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Wir wollen in Sachsen in einem B-Plan Gebiet ein Wohnhaus bauen, also vorzugsweise keinen Bauantrag stellen, sondern die Genehmigungsfreistellung nutzen wegen der Bearbeitungszeit. Leider haben wir recht spät gemerkt, dass der B-Plan bezüglich der Höhe der Oberkante Fertigfußboden im EG Vorgaben macht, die nicht zu unserer Planung passt und auch nicht weiter anzugleichen ist, sowie von der Gemeinde ebenfalls nicht erwünscht ist (Höhenabweichung ca. 25cm). Alle anderen Vorgaben des B-Planes werden durch unsere Planung erfüllt.
Ich möchte wissen, ob unsere Abweichung in der Höhe üNN des EG Bodens eine sonstige Abweichung nach SächsBO §67 Absatz 2 darstellt und wir somit die Genehmigungsfreistellung (Anlage 2 §62 SächsBO) in Verbindung mit Antrag auf Abweichung (Anlage 7 SächsBO) stellen können.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrter Ratsuchender,


Ihr Vorhaben widerspricht nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung den Festsetzungen des Bebauungsplanes , so dass es über § 62 II SächsBO so nicht mehr genehmigungsfrei gestellt werden kann.

Bei einer Abweichung von 25 cm kann man auch nicht von einer unbeachtlichen Abweichung und damit unwesentlichen Widerspruch zu der Feststellungen im Bebauungsplan ausgehen, so dass Sie eben nicht ohne Genehmigung werden gefahrlos bauen können.


Hier werden Sie also über § 67 I SächsBO die Abweichung schriftlich beantragen und die schriftliche Entscheidung der Gemeinde einholen müssen. Möglich ist so ein Vorgehen auch bei dieser Höhenabweichung, wobei der Antrag entsprechend zu begründen ist.

Es steht dann im Ermessen der Behörde, Ihren Antrag stattzugeben.


Machen Sie das nicht, bauen trotzdem, müssen Sie ggfs. sogar mit einer Abrissverfügung rechnen, so dass Sie das Antragsverfahren nun durchlaufen müssen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 10.08.2018 | 18:49

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 10.08.2018 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 65485 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnelle und vorallem verständliche antworten , mit dennen ich auch was anfangen kann. Danke vielmals ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Meine Frage wurden geklärt..... ich bedanke mich dafür lieben Gruß ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super schnell und super freundlich ...
FRAGESTELLER