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Abweichung Rechnung zum Angebot

| 22.02.2015 16:52 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
zur Durchführung von Baumassnahmen an einem Haus, Aufteilung des elektrischen Anschluss eines Einfamilienhaus für ein Zweifamilienhaus, wurde mir als Kostenvoranschlag eine Höhe von 5.000 - 5.500.- € (zzgl. MWST) mit dem Hinweis auf +/- 10% angegeben.

Daraufhin fand zur genaueren Aufwandsabschätzung ein Termin vor Ort statt.

Nach diesem erhielt ich das folgende Angebot:
"Sehr geehrter Herr abc,
folgende Zusammenstellung der Kosten ergibt sich:
Pos. 1 Zählerplatz EUR 1500,00
Pos. 2 Durchschnitt der Stundenlöhne = 37,00 EUR mal 100 Std. ergibt einen Gesamtbetrag in Höhe von EUR 3700,00
Zuz. Materialaufwand EUR 650,00
Ergibt einen Netto Gesamtbetrag in Höhe von EUR 5850,00 zuz. Mwst .
Abzüglich 3% Skonto innert 8 Tagen.
Bitte um schriftliche AB.
MfG xyz"

Nach Abschluss der Baumassnahmen erhielt ich eine Rechnung über 6.763.- € (zzgl. MWST) was eine Überschreitung von 913.- € bzw. 15,6% bedeutet. Während der Ausführung der Baumassnahmen wurde ich von der Firma auf eine Überschreitung der Kosten nicht hingewiesen.

Da das Angebot keinen Hinweis auf eine aufwandsbezogene Abrechnung oder entsprechende Freizeichnungsklauseln enthält, stellt sich für mich die Frage ob das Angebot "verbindlich" ist? Darf in diesem Fall der Rechnungsbetrag vom Angebotsbetrag derart abweichen?

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
22.02.2015 | 20:21

Antwort

von


(265)
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: http://www.zimmlinghaus.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Es dürfte zwar ein verbindliches Angebot vorliegen, gleichwohl hält sich die Überschreitung des Endbetrags wohl gerade noch im Rahmen des Zulässigen. Aus dem Umstand, dass Sie in dem Moment, in dem der Angebotspreis überschritten wurde, darüber nicht informiert wurden, können Sie leider keinen Honig saugen, da Ihnen im Ergebnis im rechtlichen Sinne kein Schaden entstanden ist, den Sie bei dem Vertragspartner ansetzen könnten.

Zur Frage, welche Überschreitung zulässig ist, gibt es verschiedene Positionen. Teilweise wird vertreten, dass eine Abweichung von 10 % bis 15 % zulässig ist. Andere halten eine Abweichung von sogar bis zu 20 % für unproblematisch. Die hier vorliegende Überschreitung dürfte also noch zulässig sein.

Im Ergebnis muss ich Ihnen dazu raten, die Rechnung zu bezahlen. Ansonsten versuchen Sie doch argumentativ, den Unternehmer davon zu überzeugen, den Rechnungsbetrag angemessen zu reduzieren.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen Alles Gute in dieser Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 25.02.2015 | 18:22

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(265)

Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
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