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Abweichung Grundstücksgrenze zum Kataster

| 20.06.2018 06:44 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


08:07

Hallo,
wir erwarben 1980 ein Grundstück und bebauten es mit einem Einfamilienhaus. Zum Nachbargrundstück stand eine Mauer (um 1900 erbaut) welches von beiden Seiten als die Grundstücksgrenze angesehen wurde. Vom Haus zur Mauer war eine Lücke von ca. 3m, welche ich für den Anbau einer Garage genutzt habe. Da es eine Grenzbebauung war, holte ich mir die schriftliche Zustimmung der damaligen Grundstücksbesitzerin dafür ein. Die Mauer wurde in Höhe der Garage durch eine Garagenaußenmauer ersetzt und ansonsten in voller Länge abgetragen und neu aufgemauert.
2004 erhielt ich eine Katasterkarte, aus der hervorging, dass diese 100 Jahre alte Mauer nicht auf der - wie bisher beiderseits im guten Glauben angenommen - auf der Grundstücksgrenze verlief, sondern dass die Grundstücksgrenze ca. 1m auf meinem Grundstück, also nunmehr längs durch die Garage verlief. Die Nachbarin war zwischenzeitlich verstorben, der neue Grundstückseigner nutzte das Grundstück nur zur Kleintierhaltung. Er wurde von mir noch 2004 auf das Problem angesprochen, hat sich aber bis heute nicht weiter dazu geäußert. Ich möchte aber eine Klärung. Was raten sie mir?

20.06.2018 | 07:06

Antwort

von


(574)
Hagenburger Str. 54A
31515 Wunstorf
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Web: http://www.anwaeltin-holzapfel.de
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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Nachbarn: Wenn Sie die rechtlichen Verhältnisse den tatsächlichen anpassen wollen, könnten Sie Ihrem Nachbarn den von Ihnen versehentlich überbauten Grundstücksteil abkaufen. Die zu verkaufende Teilfläche würde dann neu vermessen und könnte Ihrem Grundstück zugeschrieben werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-


Rückfrage vom Fragesteller 20.06.2018 | 07:51

Danke für die schnelle Antwort, Frau Holzapfel,

kurze Nachfrage: dem Nachbarn den überbauten Teil abkaufen liegt auf der Hand und war und ist mein Plan. Er reagiert jedoch ausweichend bzw. hinhaltend und das seit nunmehr 14 Jahren...

Das Vermessen müsste er in Auftrag geben und tut es nicht. Habe ich Nachteile zu befürchten, wenn der Status quo so bleibt?

FG



Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.06.2018 | 08:07

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Unmittelbare Nachteile sehe ich nicht. Im Hinblick auf § 912 BGB dürfte ein Rückbau nicht zu verlangen sein. Im schlimmsten Fall kann eine Überbaurente für die Zukunft geltend gemacht werden; ob eine solche Forderung gestellt wird, können Sie nach meinem Dafürhalten aber ohne weiteres abwarten.

Anderenfalls können Sie Ihrem Nachbarn anbieten, dass Sie sich um die Vermessung kümmern, wenn es lediglich daran scheitert.

Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel

Bewertung des Fragestellers 22.06.2018 | 13:10

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