Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.567
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Abwehren Vermögensauskunft


16.12.2013 09:40 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Dratwa



Sehr geehrte Damen und Herrn,

am Freitag (passend) den 13.12.2013 bekam ich ein Schreiben des Gerichtsvollziehers, indem mir mitgeteilt wird, dass der Gläubiger
xxxxx vertr. durch Schneller
Herbert Rechtsbeistand Wichernstr. 2, 76185 Karlsruhe, AZ'.44123.00065
die Vermögensauskunft verlangt
aufgrund des/der Titel(n): Vollstreckungsbescheid Amtsgericht Alzey vom 10.01.1988, Az.: 8-25545187,zugestellt am 1 0.05. 1988

Nach meiner Meinung kann es keine noch offenen Titel aus dieser Zeit mehr geben, zumindest liegen mir hierzu keine Unterlagen mehr vor.
Weiterhin existiert die oben genannte Firma seit April 2006 nicht mehr. Ein Ankauf bzw. Übertrag dieser Forderung wurde bislang nicht nachgewiesen. Ich gehe einmal davon aus, dass weder das Amtsgericht München noch der Gerichtsvollzieher die Existenz des Gläubigers geprüft hat.

Die Firma Schneller Inkasso schrieb mich erstmalig am 5.7.2013 an mit der Forderung einen betrag von 150,32€ zu zahlen, welches sich aus einer Schuld gegenüber der Firma XXXXX ergäbe. Nach meiner schriftlichen Erwiderung über weitere Unterlagen zu diesem Vorgang erhielt ich in einem Schreiben vom 31.7.2013 die folgende Antwort:
Es liegt hier gegen Sie der Vollstreckungsbescheid des Amtsgericht Alzey vom 07.03.1998 mit derGeschäftnummer B - 25545187 vor. Da der Titel rechtsstattlich ergangen ist, haben Sie selbst eine Ausfertigung des Vollstreckungsbescheides.
Nach meiner Erwiderung vom 8.8.2013:
in Kurzform, in etwa
Wer ist der aktuelle Gläubiger mit Nachweis des Forderungsübertrags
Nachweis Ihrer Beauftragung durch den aktuellen Gläubiger

Dieses Schreiben wurde nicht beantwortet. Stattdessen folgte das Schreiben des Gerichtsvollziehers mit Eingang vom 14.10.2013.

Alle Schreiben und Antwortschreiben wurden von mir auch in Form einer PDF Datei zusammengefasst, welches ich Ihnen hier bei bedarf auch elektronisch zur Verfügung stellen kann.

Wie ist hier weiter vorzugehen?
Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn es den Gläubiger, der seinerzeit den Titel gegen Sie erwirkt hat, nicht mehr gibt, dann sollten Sie eine Vollstreckungsgegenklage gem. § 767 ZPO einreichen mit dem Antrag festzustellen, dass die Zwangsvollstreckung unzulässig ist.

Die Klage ist bei dem Gericht einzureichen, dass den Vollstreckungsbescheid erlassen hat, also beim Amtsgericht Alzey. Im Zuge der Klage wird alsdann geprüft, inwieweit die Zwangsvollstreckung rechtmäßig ist.

Eine nicht mehr existierende Firma kann die Vollstreckung nicht betreiben.


Mit freundlichem Gruß

Peter Dratwa
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER