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Abstammung

| 30.04.2011 15:22 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

Mein Urgroßvater war das uneheliche Kind aus einer Beziehung eines Adligen niederer Landadel mit Zusatz „von") und der Tochter seines Angestellten.

Die Mutter hat gleich nach der Empfängnis ihren Verwandten und später ihrem Sohn eröffnet, dass der leibliche Vater dieser sei. Beide waren über längere Zeit ein Paar. Er heiratete jedoch nicht sie, sondern im Jahr der Geburt seines leiblichen Sohnes eine ältere Dame.

Alle Erlebnisse sind detailliert überliefert. Die Mutter hat auf Grund der Tatsache, dass sie eine Nichtverheiratete mit Kind war, ein sehr ärmliches Leben geführt mit großen Schuldkomplexen.

Das fortwährende Begehren unserer Familie war es den Namen des Adligen als Teil unseres Nachnahmens zu erhalten, blieb bisher ungehört, ein Antrag auf Namensänderung wurde bisher nicht gestellt. Die Fragestellung ist aber genau die. Hätte eine Antragstellung auf Namensänderung, z.B. "xyz von abc", Erfolg?

Ich verband meinen Nachnamen immer mit dem Namen des Adligen, und fühlte auch so. Ich verbinde mit der Namensänderung keinerlei materielle Ansprüche, was ich auch schriftlich dokumentieren würde, sondern ausschließlich eine Rehabilitation der Ururgroßmutter. Einen Nachweis zur Genealogie im Rahmen eines gerichtlichen Abstammungsgutachten mit DANA-Analyse kann ich auf Wunsch gerne fertigen lassen. Der Nachweismöglichkeit war meinen Vorfahren, die für ihre Rehabilitation eintraten, bisher nicht vergönnt.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen aufgrund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Ein Antrag auf Namensänderung wird leider keinen Erfolg haben. Insbesondere war es bereits nach früherem Recht nicht möglich, den Namen des unverheirateten Vaters – ohne Adoption - anzunehmen. Das Kind bekommt bzw. bekam immer den Namen der Mutter.

Noch dazu ginge es auch heute nicht über mehrere Generationen zurück.

Eine Änderung in Adelsnamen ist nach der Rechtsprechung selbst bei einer Scheinvaterschaft ausgeschlossen (Hamburger OVG STAZ 07,46).

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben. Über eine positive Bewertung würde ich mich in jedem Fall freuen.

Ich bedauere, Ihnen keine günstigere Antwort geben zu können.


Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 30.04.2011 | 18:07

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Zürn,
herzlichen Dank für Ihre Antwort.
Sie haben mir zwar gerade schmerzhaft "den Zahn gezogen", aber die Deutsche Meisterschaft meiner ruhmreichen Borussia aus Dortmund hilft mir heute darüber hinweg.
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.04.2011 | 18:20

Sehr geehrter Fragesteller,

tut mir wirklich leid für sie, aber manchmal kann man eben einfach nichts machen.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 02.05.2011 | 08:58

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