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Absicherung von privatem Darlehen

24.04.2012 09:06 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Hallo,

ich möchte meinem Partner 10.000 Eur leihen und einen privaten Darlehensvertrag machen.

Es gibt Vordrucke im Internet, aber ich möchte, dass der Vertrag für mich als Geber "wasserdicht" ist. Auf was muss ich besonders achten?

Ich habe gelesen, dass Forderungen nach drei Jahren verjähren? Kann man diese Verjährung umgehen oder heißt dass, dass ich evtl wenn der Darlehensnehmer nicht zahlt, nach drei Jahren mein Geld nie wieder sehe?

Was ist, wenn der Nehmer seinen Job verliert und die raten nicht zahlen kann?

Was ist,w enn es mehrere Gläubiger gibt, welchen Rang hat dann meine Forderung rechtlich?

Wenn er im Vertrag mir das Eigentum seines KFZ anbietet, bin ich dann der Besitzer und kann den Wagen einfach so verkaufen, wenn der Nehmer nicht zahlt?

Wenn ich eine Kontovollmacht erhalte über das Konto des Darl.nehmers, kann er mir diese vor Ende der Zahlungen wieder verwehren?

Wie kann ich mich noch absichern? Welchen Fallen gibt es, auf die ich im Vertrag achten muss bzw unter welchen Umständen sehe ich mein Geld nie wieder? Können Sie mir einen Vertrag aus dem Internet empfehlen?


Was kostet es, wenn ein Anwalt den Vertrag aufsetzt und als Zeuge der Unterschriften fungiert?


Vielen Dank

Sehr geehrte Ratsuchende,


einen Vordruck sollten Sie nicht verwenden, da dabei NIE die individuellen Aspekte berücksichtigt werden (können), so dass letztlich Vordrucke nicht nur wertlos, sondern auch haftungsträchtig sind - schon so manche Verwendung von Vordrucken hat dann für böse Überraschungen gesorgt.


Die Erstellung des Darlehenvertrages würde rund 900,00 € kosten, wobei der Rechtsanwalt nicht als Zeuge benötigt wird.



Bei einem solchen Vertrag sollte eine größtmögliche Absicherung des Darlehensgebers erzielt werden, so dass Sicherheiten erforderlich wären.

Wird Ihr Partner und Darlehensgeber arbeitslos und kann die Raten (und Zinsen) nicht bedienen, kann der Darlehensvertrag gekündigt und der Restbetrag gefordert werden. Kann er nicht zahlen, werden Sie den Betrag einklagen müssen (die Auswirkungen auf die Partnerschaft einmal außen vor gelassen). Haben Sie so ein Urteil, greift auch nicht die dreijährige Verjährungsfrist ein - ein solches Urteil würde dann 30 Jahre gelten; in dieser Zeit könnten Sie dann auch vollstrecken, wenn der Partner wieder über entsprechende Mittel verfügt.

Ist aber beim Partner "nichts zu holen", haben Sie zwar ein Urteil, können es aber finanziell nicht verwerten.


Daher ist die Idee, Sicherheiten zu verlangen, nicht verkehrt und dient Ihrer Sicherheit.

Sofern der Wagen sicherungsübereignet wird, der Partner dann nicht zahlt, kann bei entsprechender vertraglicher Abrede in der Tat ein Verwertungsrecht von Ihnen vereinbart werden. Sie könnten den Wagen dann ansich nehmen und verwerten, müssen dann aber natürlich gegenüber dem Partner abrechnen.

Voraussetzung dabei ist natürlich, dass der Partner auch bei der Sicherungsabrede frei über den Wagen verfügen darf, keine Rechte Dritter (Bank, Leasinggeber etc) bestehen.

Möglich wäre auch die Absicherung durch Bürgschaft, der Partner also einen (solventen) Bürgen stellt, der dann haften würde.


Bei mehreren Gläubigen entscheidet in der Regel die Rangfolge der Schuldentstehung. Allerdings gibt es auch immer vorrangige Gläubiger (z.B. Unterhaltsberechtigte).


Die Kontovollmacht kann der Partner widerrufen; diese ist vom Darlehensvertrag losgelöst zu betrachten.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

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