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Absicherung von Pensionen durch ETF

23. Juli 2020 14:46 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,
als Unternehmen (GmbH) besteht die Verpflichtung gegenüber mehreren ehemaligen leitenden Angestellten auf Zahlung einer monatlichen Pension.
Der Barwert der Rückstellungen ist bei Ausscheiden der Begünstigten je ca. 1 Mio Euro und ist insolvenzsicher, also getrennt vom betrieblichen Vermögen, anzulegen.

Derzeit verfügt die GmbH zu diesem Zwecke über mehrere Immobilien mit jeweils eingetragenen Reallasten. Die monatlichen Verpflichtungen werden aus dem operativen Geschäft bezahlt.

Da die Verwaltung von Immobilien a) arbeitsintensiv ist und b) Immobilien nur eingeschränkt veräußerbar sind, besteht aktuell die Idee, mit Zustimmung der Begünstigten wie folgt zu verfahren:


Abzusichernder Barwert der Pensionsverpflichtung gesamt : 1 Mio €
Absicherung über Reallast bei Immobilien: 0,5 Mio €
Absicherung ETF 0,55 Mio € (inkl. 10 % Sicherheit)

abgesicherte Gesamt-Summe: 1,05 Mio €
(alles Beispielwerte)

Zur Risikovermeidung sollen hoch diversifizierte ETF (MSCI World, STOXX Europe 600 o.Ä.) gewählt werden. Dabei ist davon auszugehen, dass auf Sicht von 10-20 Jahren und regelmäßiger gleichverteilter Besparung ein dauerhafter Verlust über die zusätzliche 10 %ige Absicherung hinaus weitgehend ausgeschlossen ist. Allemal unwahrscheinlicher als das vergleichbare Risiko bei Immobilienabsicherung durch einige wenige Immobilen.

Frage daher:
Bestehen aus steuerrechtlicher Sicht Unterschiede, ob ein Unternehmen in (physische) ETF oder in direkte Aktien (Streubesitz investiert)? Wie wirken sich diese aus?

Würde für die Bewertungen von Kursentwicklungen das Niederstwertprinzip auch bei ETF angewandt?

Dividenden würden ergebnisstärkend wirken?

Vielen Dank

23. Juli 2020 | 15:57

Antwort

von


(250)
Lindenallee 35A
55590 Meisenheim am Glan
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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne möchte ich Ihre Frage auf der Grundlage Ihrer Angaben im Rahmen dieser Erstberatung beantworten.
Im Bereich der von Ihnen angestrebten Anlageform gab es in den vergangenen Jahren eine umfassende Gesetzesänderung in der Besteuerung von Investmenterträgen.

Aktien sind mit den Anschaffungskosten zu bewerten. Deshalb können Sie insbesondere bei Kursgewinnen einen Steuerstundungseffekt erreichen, da sich erst die Veräußerung auf den Gewinn der Gesellschaft auswirkt. Beim Erwerb von Investementfonds gilt zwar bilanziell das gleiche, jedoch müssen Sie bei Investmentfonds nach der Gesetzesänderung jährlich eine sogenannte Vorabpauschale versteuern. Diese ist pauschal, errechnet sich nach dem Wert des Fonds zu Beginn eines jeden Jahres und wird bei der Veräußerung gegengerechnet, sodass die effektive Steuerbelastung identisch bleibt. Allerdings erreichen Sie keinen Stundungseffekt.

Dividenden wirken sich unmittelbar zum Zeitpunkt der Ausschüttung auf das Ergebnis aus.

Bitte entschuldigen Sie, wenn ich lediglich kurz und präzise auf Ihre Frage antworte.
Selbstverständlich stehe ich Ihnen für Rückfragen (auch per E-Mail) gerne zur Verfügung.


Herzliche Grüße



Michael B. Krämer
Rechtsanwalt

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Michael Krämer
Klosterstraße 19
97236 Randersacker

Mobil: 0170 - 2047283


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