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Abschluss der Leistungen / Resthonorar Architekt

| 29.06.2011 16:52 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Mit der Planung und Betreuung des Umbaus unserer Altbauvilla wurde seinerzeit ein befreundeter Architekt beauftragt. Im Jahre 2000 war der erste Bauabschnitt beendet, 2 Jahre später folgte ein kleiner Nachtrag, z.B. für Außenarbeiten. Der Architekt hat damals die Bauphase nicht mit einer Abschlussbesprechung oder Dokumentation beendet. Jetzt, nach 11 bzw. 9 Jahren erhalten wir eine Schlussrechnung des Architekten für Resthonorar. Frage: kann ein Architekt nach so langer Zeit einen Bau noch abschließen und eine Honorar abrechnen? Für uns sind die Aufrechnungen nicht mehr nachvollziehbar.
Vielen Dank für die Antwort.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen aufgrund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Die regelmässige Verjährung beginnt gem. § 199 BGB mit der Entstehung des Anspruchs und beträgt 3 Jahre (§ 195 BGB).

Normalerweise ist der Zugang einer Rechnung keine Voraussetzung für die Fälligkeit (und damit den Beginn der Verjährungsfrist), sondern es kommt nur darauf an, dass die Arbeiten abgeschlossen waren, die Rechnung also hätte gestellt werden können.

Anders ist es allerdings beim Architektenhonorar, weil die Sondervorschrift des § 8 HOAI etwas anderes bestimmt. Das bedeutet, dass die Verjährung erst zu laufen beginnt, wenn die Rechnung des Architekten Ihnen zugegangen ist. Erst von da ab beginnt die Verjährungsfrist von 3 Jahren zu laufen.

Allerdings könnten Sie nach so langer Zeit den Einwand der "Verwirkung" geltend machen. Voraussetzung dafür wäre, dass Sie sich aufgrund der langen Zeitdauer darauf eingerichtet hatten und aufgrund seines Verhaltens einrichten durften, dass dieser seinen Anspruch nicht mehr geltend machen werde. Das könnte hier schwierig werden, aber der geschilderte Sachverhalt lässt ein abschließende Prüfung nicht zu.

Ihnen kann ich nur raten, den gesamten Vorgang durch einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl prüfen zu lassen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet würde.

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben. Über eine positive Bewertung würde ich mich in jedem Fall freuen.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 01.07.2011 | 11:42

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FRAGESTELLER 01.07.2011 5/5,0
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