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Abschlagszahlung Strom

29.02.2012 19:38 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Zwischen unserem Stromanbieter und uns herrscht Meinungsunterschied über die beim Einzug vorliegenden Zählerstände.
Auf Grundlage ihrer Zählerstromstände berechnet der Anbieter nun die neuen Abschlagszahlungen, die unserer Ansicht nach viel zu hoch sind. Wir zahlen den alten Abschlagsbetrag ca. 100 Euro weiter.
Jeden Monat bekommen wir eine Mahnung über den geforderten Abschlagsbetrag in Höhe von 240 Euro, ohne weitere Erwähnung der monatlich bereits gezahlte Vorauszahlung in 100 Euro. Der Anbietet tut so, zumindest in den Mahnungen, als würden wir gar keinen Abschlagsbetrag zahlen. Die monatliche Überweisungen sind unsererseits nachweisbar.
Ist diese Mahungsforderung, die unsere bereits tätigte Abschlagszahlungen komplett ignoriert, rechtens?


Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworten darf.

Bitte beachten Sie vorab, dass meine nachstehenden Ausführungen nur eine erste rechtliche Einschätzung auf der Grundlage Ihrer Angaben darstellen können. Der Umfang meiner Beratung ist dabei durch die zwingenden gesetzlichen Vorgaben des § 4 RVG begrenzt.

Selbstverständlich muss der Stromanbieter Ihre geleisteten Zahlungen bei seinen Forderungen berücksichtigen.

Ob seine Forderung berechtigt ist, hängt davon ab, ob er den zugrundelegten Zählerstand nachweisen kann - das kann an dieser Stelle nicht beurteilt werden.

Sie sollten aber darauf hinweisen, dass Sie Abschläge zahlen - wenn auch in geringerer Höhe, als verlangt.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben. Für eine weitergehende Beratung und Vertretung Ihrer Interessen stehe ich zur Verfügung.

Bitte kontaktieren Sie mich dazu über die unten genannte Rufnummer bzw. E-Mail-Adresse.



Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schwartmann
Rechtsanwalt

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