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Abschaltung einer geschäftlichen Rufnummer


19.10.2007 14:10 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch



Hallo,
wir haben seit Mai 2006 einen geschäftlichen Telefon-Anschluß bei Arcor mit 10 ISDN-Nummern.
Jetzt will Arcor eine dieser 10 Nummern zum Ende Oktober abschalten und uns eine neue Nummer zuteilen.
Zur Begründung wurde gesagt, wir hätten diese eine Nummer nie bekommen dürfen weil sie gar nie im Besitz von Arcor war und Arcor jetzt diese Nummer an die Regulierungsbehörde zurückgeben muss.
Das heißt auch wiederum das dies scheinbar auch unwiderruflich ist und auch Arcor die Hände gebunden sind.
Der Fehler liegt aber auch klar bei Arcor weil Sie uns diese Nummer nie hätten zuteilen dürfen, dies hat auch eine Arcor-Kundenbetreuerin mit telefonisch so bestätigt.
Arcor hat sich auch telefonisch (ich habe nichts schriftlich) bereit erklärt Schadenersatz zu bezahlen wenn dieser nachgewiesen werden kann.
Jetzt haben wir natürlich das Problem, wie man einen noch nicht entstanden Schaden nachweisen kann.
Wir sind ein Immobilienbüro und haben diese Nummer z.B. an Hausbesitzer und Hausverwalter weitergegeben um uns zu kontaktieren wenn sie etwas zu vermieten oder zu verkaufen haben. Dieser Fall, dass uns dann jemand kontaktiert und uns einen Auftrag erteilt könnte natürlich auch erst in 2 Monaten, 1 Jahr oder 5 Jahren stattfinden und man kann dies nicht nachweisen weil derjenige uns eben nicht erreichen kann und dann ein anderes Maklerbüro beauftragen wird.
Der Schaden könnte je nach entgangenen Auftragsgrößen 10.000€, 100.000€ oder 500.000€ sein.
Kann man zum jetzigen Zeitpunkt einen Schadenersatz geltend machen?

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Sehr geehrter Fragesteller,

beim Schadensersatz gem. §§ 249 ff BGB hat der Schädiger den Geschädigten so zu stellen, wie er stünde wenn das schädigende Ereignis nicht eingetreten wäre.
In Ihrem Falle ist nach Ihrer Schilderung eine sogenannnte konkrete Schadensberechnung nicht möglich, da unklar ist welche Kunden Sie in welcher Auftragshöhe beauftragt hätten.

Gem. § 252 BGB umfasst der Schaden auch den entgangenen Gewinn.
Dabei wird auf den gewöhnlichen Verlauf abgestellt.
Dieser kann in Ihrem Falle z. Bsp. anhand der Gewinnminderung festgestellt werden.

Da eine konkrete Feststellung noch nicht möglich ist, können Sie zum jetzigen Zeitpunkt keine konkrete Schadenssumme geltend machen.
Um sich Ihre Ansprüche zu sichern, sollten Sie sich von Arcor schriftlich den Schadensersatzanspruch dem Grunde nach bestätigen lassen - verbunden mit dem Verzicht der Einrede der Verjährung. Damit haben Sie die Möglichkeit auch nach Ablauf der Verjährungsfrist (3 Jahre) Schadensersatzansprüche durchzusetzen.
Den Nachweis des entstandenen Schadens werden Sie wahrscheinlich in jedem Fallle führen müssen.

Sollte Arcor zu einer solchen Vereinbarung nicht bereit sein oder hinichtlich der Schadenshöhe Ihre Ansprüche ganz oder teilweise zurückweisen empfehle ich Ihnen einen Rechtsanwaltskollegen Ihrer Wahl zu beauftragen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de
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