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Absage einer Veranstaltung - Gastspielvertrag


| 07.02.2007 18:56 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ein Einkaufszentrum hat mich als Musiker für eine mehrtägige Veranstaltung telefonisch gebucht, aber dann später mitgeteilt, dass die gesamte Veranstaltung nicht stattfindet.
Nun möchte ich mein Honorar einfordern, oder einen Teil davon.

Die Kommunikation erfolgte per email und Telefon.

Nachdemich per email mein Angebot abgab, habe ich mit meinem Ansprechpartner verhandelt und dann nach diversen Telefonaten
die Buchung und die Konditionen telefonisch vereinbart.

Darauf erhielt ich eine email, in der mein Kunde schreibt


...wie telefonisch abgestimmt wird Ihnen der Vertrag per Post zugesandt, in dem unter anderem...
... die Beauftragung zu lesen sein wird, (hier schrieb der Kunde den entsprechenden Zeitraum)...

als Zusatz schreibt er

"Bitte haben Sie jedoch eine Woche Geduld, da Herr xxx, Centermanager, sich zur Zeit im Urlaub befindet und erst mit seiner Unterschrift der Vertrag gesendet werden kann."

Meine Antwort war, dass ich die erhaltene email als Äquivalent zum Vertrag nehme, da ich nun Hotelbuchung vornehme und 2 andere Veranstaltungen absage, um dieses mehrtägige Engagement zu realisieren.

Nun bekomme ich die Nachricht, dass die gesamte Veranstaltung NICHT stattfindet.

Habe ich einen Anspruch auf mein Honorar, oder wäre es vorzuziehen, dem Kunden eine Einigung in Höhe von 50% des Honorares anzubieten?

Seine Berufsbezeichnung im email Briefkopf lautet übrigens "Junior Centermanager i.E."
07.02.2007 | 19:43

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Zur Lösung:

Da vorliegend Ihr Angebot nicht sofort angenommen wurde und darüber hinaus neue Modifikationen vereinbart wurden, meine ich, dass der Vertrag, soweit Sie nicht einen anderen telephonischen Inhalt nachweisen können, erst mit schriftlicher Übersendung (dies wäre ein neues Angebot) zustande kommen sollte. Die Ihnen zugekommene Erklärung ist nach dem Wortlaut aber nicht konkret genug, da dort das Übersenden eines Vertrages nur angekündigt wird. Es taugt auch nicht als kaufmännisches Bestätigungsschreiben. Dementsprechend werden Sie gut pokern müssen. Argument für Sie wäre allenfalls das Telefongespräch, soweit dort zumindest vortragbar konkrete Zusagen gemacht wurden.

Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!

Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann



Burgwedel 2007
hellmann@lehmannundkruse.de


Die vorstehende, summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Beachten Sie bitte, dass aufgrund der Beschränkung durch das Medium Internet eine abschließende rechtliche Würdigung regelmäßig nicht möglich ist. Außerdem können geringfügige Abweichungen des Sachverhalts völlig abweichende rechtliche Ergebnisse bedingen! Dementsprechend wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick, dessen Umfang auch vom gebotenen Einsatz abhängt, geboten. Daher kann meine Antwort das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 07.02.2007 | 20:01

vielen Dank für die Antwort.
TELEFONISCH haben wir den Vertrag mündlich geschlossen.
Seine Ankündigung zum schriftlichen Vertrag sehe ich demnach nur als Ergänzung zum Telefonat- und zudem habe ich darauf geantwortet, dass ich die email als Äquivalent zum Vertrag sehe, da ich die anderen Veranstaltungen absagen muss.
Somit sähe ich sein Angebot von meiner Seite als angenommen!?

Ich danke Ihnen für ein kurzes Feedback.

Ich werde dann gut pokern und in dem Falle ggf. Ihre Vertretung in Anspruch nehmen.


Herzlichen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.02.2007 | 20:12

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für Ihr wirklich angenehmes Feedback sowie Ihre Nachfrage. Entscheidend ist, wie Sie zutreffend erkennen, der mündliche Vertragsschluss. Vor dem Hintergrund wäre auch bei Mängeln der Vollmacht unter Anscheinsgesichtspunkten (sog. Rechtscheinvollmachten)ein Anspruch auch ohne Schriftstück wirksam. Problematisch ist dabei nur immer die Beweisbarkeit.

Hochachtungsvoll

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