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Absage an Bewerber über Untervermietung einer Wohnung befristeter Mievertrag Schaden

| 16.09.2013 14:43 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Hallo, ich wollte mein Wohnung möbliert und befristet unter vermieten. Suchte mir eine Bewerberin aus und schickte ihr eine knappe Mail mit den Worten "du hast die Bude".

Diese ging davon aus das ich untervermiete ohne eine Erlaubnis hierfür zu haben.

Ich sendete ihr einen nicht unterschreibenen Untermietvertrag zu, dieser wurde von Ihr erweitert/geändert. Damit war ich nicht einverstanden und brach die Vertragsverhandlungen ab (da ihr Vater Steuerberater ist und all seine juristischen Mittel ausschöpfte) mit den Worten: " es hat sich bei mir anders ergeben- ich gehe nun selbst wieder nach Stadt x zurück"

Ihre Aussagen:
Der Entwurf des Untermietvertrags war unterschriftsreif und bedurfte lediglich der abschließenden Verhandlung.
Bestehen Zusagen wurde aufgrund meiner Zusage abgesagt
Email mit dem Inhalt: Sie nehme meinen Rücktritt an( Rücktritt nur bei zustandekommen eines Vertrages?)

Die Dame wollte am 15.9 einziehen, bisher kam noch keine Fristsetzung!

Frage: Ist ein Vertrag zu stande gekommen (Vorvertrag, Schriftformerfordernis)
Muss ich mit einer Schadensersatzklage rechnen? (culpa in contrahendo)
Kann ich die Wohnung trotzdem unter vermieten?

Danke im Voraus

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Es ist kein Vertrag zustande gekommen.

Sie haben ihr lediglich einen Vertrag zugeschickt.

Das kann man als Angebot werten.

Sie hat das Angebot aber nicht angenommen, sondern durch ihre Vertragsänderungen ein neues Angebot unterbreitet.

Da Sie dieses nicht angenommen haben, ist auch kein Vertrag zustande gekommen.

Die Dame kann auch keinen Schadensersatz geltend machen.

Ob Sie die Wohnung untervermieten können, hängt vom Mietvertrag ab.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrike J. Schwerin, Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 16.09.2013 | 16:14

Ändert sich die Rechtslage, falls die gemachten Änderungsvorschläge nur klarstellender Art waren? Änderung Ihrerseits: Verkürzung Fälligkeitsfrist Kautionsrückzahlung, Einfügen von Klausel "Schadensersatzansprüche bleiben unberührt" einfügen salvatorische Klausel. Ich bitte Sie nochmals auf die Thematik des Schadensersatz in Form des Vertrauensschadens einzugehen.

Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.09.2013 | 16:27

Werter Fragesteller,

zu Ihrem weiteren Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Sie hat den Vertrag nicht so angenommen, wie er von Ihnen vorgelegt wurde.

Sie selbst haben die Änderungen nicht angenommen.

Damit ist kein Mietvertrag zustande gekommen.

Schadensersatzansprüche bestehen nicht.

Mit freundlichen Grüßen

U.J. Schwerin
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 16.09.2013 | 16:38

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"Das hätte auch ein Jurastudent in seinem ersten Semester BGB AT beantworten können. Leider wurde nicht auf die Option eines doch mündlich zu stande gekommen Mietvertrages eingegangen. "
Stellungnahme vom Anwalt:
Oje, immer diese Möchtegernjuristen. Es war nicht erforderlich darauf einzugehen, da kein Vertragsschluss gegeben ist.