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Abrechnung nach dem Verkauf der Wohnung

| 16.09.2020 15:33 |
Preis: 52,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben letztes Jahr zum 31.05.2019 unsere Eigentumswohnung verkauft und zusätzlich zum Notarvertrag den Käufer in einer Zusatzvereinbarung darauf hingewiesen das die Zeitanteilige Jahresabrechnung ausgeschlossen ist. Wir haben das Hausgeld bis zur Umschreibung ordnungsgemäß bezahlt.

Jetzt bekommen wir von der Hausverwaltung die Aufforderung für den Zeitraum von 01.01.2019 bis 31.05.2019 eine Nachzahlung von 250€ zu überweisen.

Unsere Frage wäre was unser Recht ist laut WEG? Unser Notar hat uns letztes Jahr bei der Beurkundung erklärt das der neue Eigentümer für den ganzen Zeitraum für das Jahr 2019 der Abrechnung laut WEG verantwortlich und zahlungspflichtig ist. Was können wir der Verwaltung oder dem jetzigen Eigentümer schreiben in diesem Fall?

Vielen Dank im Voraus und freue mich über zeitnahe Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

16.09.2020 | 16:47

Antwort

von


(1951)
Brandsweg 20
26131 Oldenburg
Tel: 0441-7779786
Web: http://www.jan-wilking.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Angaben des Notars sind korrekt.

Die WEG-Abrechnung ist eine Jahresabrechnung. Der WEG-Verwalter ist nicht verpflichtet, eine Zwischenabrechnung zu erstellen und dazu auch gar nicht legitimiert. Für jedes Sondereigentum oder Teileigentum wird eine einheitliche Abrechnung für das Wirtschaftsjahr erstellt, unabhängig davon, ob ein Eigentümerwechsel während des Jahres stattgefunden hat (BGH Az. <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=V%20ZB%2010/87" target="_blank" class="djo_link" title="BGH, 21.04.1988 - V ZB 10/87: Haftung des Erwerbers für im Wohnungseigentum zusammenhängende Ve...">V ZB 10/87</a> ).

Guthaben und Nachzahlungen sind also immer mit dem Eigentümer abzurechnen, der zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Jahresabrechnung grundbuchlich eingetragener Eigentümer ist. Dies gilt auch für Abrechnungen über frühere Zeiträume, in denen der neue Eigentümer noch gar kein Eigentümer war.

Wenn Sie also alle Hausgeldzahlungen bis zum Eigentumsübergang ordnungsgemäß erbracht haben und der Käufer zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Jahresabrechnung bereits grundbuchlich eingetragener Eigentümer war, haben weder WEG noch Käufer einen Anspruch gegen Sie auf eine Nachzahlung.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jan Wilking

Bewertung des Fragestellers 27.01.2021 | 21:09

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