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Abrechnung gefälscht um einen Kredit zu bekommen


| 04.05.2018 13:44 |
Preis: 38,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch



Hallo zusammen,
meine Frau hat versucht mit einer gefälschten Lohnabrechnung bei einer Bank versucht einen Kredit zu bekommen. Leider ist das ganze aufgeflogen. Es handelte sich um eine Kreditsumme von 6000€. Die Bank hat beim Arbeitgeber nachgefragt und der hat bestätigt das die Lohnabrechnung gefälscht sind. Jetzt hat meine Frau Angst das sie ins Gefängnis muss. Sie ist allerdings nicht Vorbestraft, wir haben zwei Kinder und ist noch nie negativ in Erscheinung getreten. Was kann passieren? Welche Strafe ist zu erwarten? Wird es zu einer öffentlichen Gerichtsverhandlung kommen?


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Sehr geehrte Fragestellerin,

durch die Handlung Ihrer Frau könnte sie sich des versuchten Betruges strafbar gemacht haben. Betrug wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Da Ihre Frau nicht vorbestraft ist und auch ansonsten nicht straffällig wurde, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es zu keiner Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe kommen wird. Ich rechne daher mit einer Geldstrafe, die abhängig vom Einkommen Ihrer Frau ist.

Ob es zu einer öffentlichen Gerichtsverhandlung kommen wird, kann von hier nicht beurteilt werden. Möglich ist, dass ein Strafbefehl verhängt wird. Dabei handelt es sich um ein Urteil nach Aktenlage ohne Hauptverhandlung. Gegen den Strafbefehl kann Einspruch eingelegt werden, was idR zu einer Hauptverhandlung führt.

Sollte Ihre Frau einen Anhörungsbogen von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft erhalten, rate ich dazu, einen Rechtsanwalt mit der Verteidigung zu beauftragen. Dieser kann ggf. bereits im Vorfeld eine Einstellung des Verfahrens erwirken, ohne dass Ihre Frau am Ende vorbestraft sein wird.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, einen ersten rechtlichen Überblick verschafft zu haben.

Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

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Nachfrage vom Fragesteller 04.05.2018 | 14:25

Vorne weg Danke für die schnelle und präzise Antwort. Allerdings habe ich eine Frage.
Sie sagten meine Frau könnte sich strafbar gemacht haben. Warum könnte? Die Bank hat bereits Anzeige
erstattet oder hätte ich das dazu schreiben müssen?

Ihnen schon mal ein schönes Wochenende

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.05.2018 | 14:47

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frau hat nach Ihrer Darstellung wohl die objektiven Tatbestandsvoraussetzungen eines versuchten Betruges erfüllt. Ob sie jedoch auch die subjektiven Tatbestandsvoraussetzungen (bspw. Vorsatz etc.) erfüllt hat, kann im Rahmen dieser Plattform nicht beurteilt werden. Diesbezüglich gilt auch für Ihre Frau die Unschuldsvermutung.

Erst wenn gerichtlich festgestellt werden sollte, dass Ihre Frau sich strafbar gemacht hat, kann dies als Tatsache angesehen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
- Rechtsanwalt -


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Bewertung des Fragestellers 04.05.2018 | 14:27


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FRAGESTELLER 04.05.2018 5/5,0
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