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Abrechnung auf Arbeitsagentur übergegangenen Anspruchs auf Urlaubsabgeltung

15.05.2020 06:10 |
Preis: 28,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Zusammenfassung: Fragen zur Berechnung des Abzugs vom Arbeitsentgelt für auf die Bundesagentur für Arbeit übergegangenen Ansprüchen

Ich bin seit 01.01.2020 arbeitslos. Im Rahmen eines Kündigungsschutzrechtstreites hatte ich vor dem Arbeitsgericht eine längere Kündigungsfrist, resultierend eine Gehaltsnachzahlung sowie eine Urlaubsabgeltung von 21 Tagen bis 29.01.2020 erwirkt durch Urteil. Die auf die Arbeitsagentur übergegangene Ansprüche für den Zeitraum bis 29.01.2020 habe ich im Rahmen der Prozessstandschaft zur Zahlung an die Arbeitsagentur erfolgreich geltend gemacht; die Arbeitgeberin hat wohl auch gezahlt an die Arbeitsagentur. Die Arbeitgeberin hat mir gegenüber erst nach Androhung der Zwangsvollstreckung neu abgerechnet; dabei hat sie von den mir zustehenden NETTObezügen den an die Arbeitsagentur auszuzahlenden Betrag von mehreren tausend Euro abgezogen. Im abgefassten Urteil steht aber beiläufig es müsste die von der Arbeitgeberin an die Arbeitsagentur zu zahlenden Beträge von meinen BRUTTObezügen in Abzug gebracht werden. Die Arbeitgeberin teilte nun auf meine Nachfrage mit Anwaltsschreiben mit vermeintlich alles richtig gemacht zu haben, bezeichnet mein Anliegen als "abenteuerlich" und weigert sich neu abzurechnen. Wer hat recht/ wo ist das geregelt? Wie kann ich die Arbeitgeberin zwingen neu abzurechnen und den sich ergebenden Mehrbetrag von einigen hundert Euro an mich auszuzahlen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Wenn in dem rechtskräftigen Urteil steht, dass der Betrag vom Brutto abzusetzen ist, dann ist die Abrechnung vom Arbeitgeber so vorzunehmen.

Grundsätzlich stellt es sich so dar, dass vom Netto nur der Betrag abzogen werden darf, den Sie von der Arbeitsagentur ausgezahlt bekommen haben, also das Netto-ALG I, wenn weitere Abzüge vorgenommen werden, dann müssen diese auch grundsätzlich vom Brutto vorgenommen werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
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Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)

Datenschutz:
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