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Abofalle auf Streamingseite gonaplay.de

11.01.2019 17:26 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


Guten Tag,
ich bin im Internet auf eine Seite für Filme gestoßen namens gonaplay.de. Habe mich dort mit falschen Daten angemeldet, nur die e-Mail war korrekt. Als klar wurde dass diese kostenpflichtig ist (30€/Monat) habe ich natürlich keine Kontodaten angegeben und von einer vollständigen Registrierung abgesehen. Da ich auch keine Bestätigungsmail für die Registrierung erhalten habe war das Thema für mich vom Tisch. Nun habe ich eine Mahnung erhalten mit einem Jahresbeitrag von 360€ erhalten (welchen ich aber nur per Überweisung zahlen kann) , da der Account laut AGB's nach 5 Tagen automatisch zu einem Premiumaccount umgewandelt wird wenn der Account nicht innerhalb der ersten 5 Tage gelöscht wird. Mir wird gedroht, falls meine Angaben nicht der Wahrheit entsprechen, einen Anwalt einzuschalten der über meinen Internetprovider an meine vollständigen Daten kommen soll. Außerdem wurde mir eine 3-tägige Frist gegeben den Betrag zu bezahlen. Nun ist natürlich meine Frage ob das ganze rechtens ist und wie ich mich diesbezüglich verhalten soll (einfach bezahlen/Anwalt einschalten/ignorieren?), habe zwar den AGB's zugestimmt aber wurde nie über die 'vollständige' Registrierung informiert. Habe auf YouTube dann 2 Videos gefunden die aber erst vor kurzem hochgeladen wurden und mir sehr fragwürdig rüberkamen da dort nur erwähnt wurde dass sobald man die AGB's bestätigt habe man auch zahlungspflichtig sei.
Über eine konstruktive Antwort würde ich mich sehr freuen.
MfG

11.01.2019 | 20:45

Antwort

von


(1972)
Brandsweg 20
26131 Oldenburg
Tel: 0441-7779786
Web: http://www.jan-wilking.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich gehe nach Ihrer Schilderung davon aus, dass Sie keine Schaltfläche geklickt haben, die mit "zahlungspflichtig bestellen" oder mit einer entsprechenden eindeutigen Formulierung beschriftet war, sondern nach der Aufklärung über die Kostenpflichtigkeit die Registrierung abgebrochen haben. Dann ist aber gemäß § 312j BGB: Besondere Pflichten im elektronischen Geschäftsverkehr gegenüber Verbrauchern , der vor Abo-Fallen schützen soll, kein kostenpflichtiger Vertrag zustande gekommen. Das Bestätigen der AGB reicht hierbei nicht aus, selbst wenn dort irgendwo im Kleingedruckten die angebliche Zahlungspflicht "versteckt" sein sollte.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jan Wilking

Rückfrage vom Fragesteller 11.01.2019 | 21:26

Vielen Dank für ihre schnelle Antwort.
Hätte dann aber noch die Frage wie ich weiter verfahren sol,l falls sich die Betreiber der Website erneut melden sollten? Die "Registrierung" war am 17.12. und ich bekam die Mail mit der Mahnung am 10.01., gibt es für solche Fälle ein Widerrufsrecht, da ich keinerlei Registrierungsbestätigung erhalten habe?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 11.01.2019 | 22:58

Ein Widerruf ist dann nicht notwendig, wenn mangels Klicken einer entsprechenden Schaltfläche schon kein Vertrag zustande gekommen ist. Ansonsten würde Ihnen ein Recht zum Widerruf zustehen, wenn Sie nicht einer sofortigen Erbringung der Dienstleistung zugestimmt und den darauf beruhenden Verlust des Widerrufsrechts ausdrücklich bestätigt hätten. Schreiben Sie kurz zurück mit dem Inhalt, dass unter Berücksichtigung von § 312j BGB: Besondere Pflichten im elektronischen Geschäftsverkehr gegenüber Verbrauchern schon kein Vertrag zustande gekommen ist und Sie hilfsweise den Widerruf erklären.

Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

(1972)

Brandsweg 20
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