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'Abofalle' Just Fabulous GmbH Verbraucherrecht


| 02.11.2016 14:02 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrter Herr Hollweck,

wie ich habe feststellen müssen wurden mir über meinen PayPal-Account über einen Zeitraum von 2 Jahren monatlich 39,95 € von der online Firma Just Fabulous GmbH abgebucht. Da ich mir nicht erklären konnte , wie es dazu kam, habe ich erst auf eigene Recherchen und Auskunft bei der Verbraucherzentrale herausfinden können, dass ich mit meiner eigentlichen Warenbestellung im April 2013 gleichzeitig einen nicht nachvollziehbaren "Abo"Vertrag abgeschlossen haben soll, was justfab wohl als "Premiummitgliedschaft" bezeichnet hat, und das obwohl es auf der Seite ausdrücklich hieß, dass eine Registrierung kostenlos sei. Es war mir zu keinem Zeitpunkt klar, dass ich mit meiner eigentlichen Bestellung von Waren, wie man sie bei anderen Onlinehändlern tätigt, gleichzeitig irgendein "Abo" kaufe, bei dem man dann der Abbuchung von irgendwelchen Beträgen immer widersprechen muss. Ich bin auch nicht explizit über meine Widerrufsmöglichkeit aufgeklärt worden. Widerruf und Kündigung der Zugangsdaten erfolgten daher erst am 20.1.2015. Mehrere schriftliche Rückzahlungsaufforderungen an die Firma bis zuletzt 7.2.2015 blieben ohne Erfolg. Die Gesamtforderung beträgt 799,-€. Jetzt droht Verjährung.
Mir ist die Zahlung so lange nicht aufgefallen, weil ich nicht auf die Idee kam, dass PayPal ohne jeweilige Einzelautorisierung einen wiederkehrenden Betrag abbuchen kann, ich habe Paypal blind vertraut, da ich zu der Zeit verschiedene andere Einkäufe über meinen PayPal-Account getätigt habe.
Ich möchte gern mein Geld zurück und nicht wie von Just fab vorgesehen für "Credits" im Rahmen von 799,-€ Schuhe kaufen. Eilig, wegen Verjährung.

Mit frdl. Grüßen A.V.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

da offenbar Ihre Rückforderung unbeachtet geblieben sind, werden Sie Ihren Anspruch gerichtlich geltend machen müssen.

Sie haben die Möglichkeit mit einem Mahnbescheid/Vollstreckungsbescheid Ihre Forderung titulieren zu lassen.

Sie können zwar auch allein einen Mahnbescheid und daran anschließend einen Vollstreckungsbescheid beantragen. Ich rate Ihnen aber, mir den Ihnen vorliegenden Unterlagen einen Rechtsanwalt aufzusuchen.

Leider ist Ihnen die Abbuchung erst so spät aufgefallen, so dass doch eine recht hohe Summe entstanden ist. Mit der angedachten Vorgehensweise können Sie aber zunächst einmal den Eintritt einer Verjährung unterbinden.

Legt die Gegenseite gegen den Mahnbescheid keinen Widerspruch ein, können Sie einen Vollstreckungsbescheid beantragen. Wird auch hiergegen kein Einspruch eingelegt, erhalten Sie den Vollstreckungsbescheid, der Sie dann berechtigt im Wege der Zwangsvollstreckung Ihr Geld beizutreiben.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 02.11.2016 | 16:20

Vielen Dank für die Auskunft, jedoch will ich ja einen Rechtsanwalt aufsuchen, jedoch keiner befasst sich damit. Ich brauche jemanden, der den Fall übernimmt. Habe ich das richtig verstanden, dass ich Sie als Rechtsanwältin anschreiben kann, damit sie für mich die o.g. Forderung so wie vorgeschlagen durchsetzen? MfG A.V.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.11.2016 | 16:37

Sehr geehrte Ratsuchende,

sofern wir uns über die Vergütung einig werden, können wir Sie gerne vertreten.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Ergänzung vom Anwalt 04.11.2016 | 15:48

Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn Sie schreiben:

"Die Bewertung ist nicht unterdurchschnittlich sondern durchschnittlich. Dass man eine Forderung durch Titulierung und Zwangsvollstreckung eintreiben ist allgemein bekannt und mit 50,- Euro allemal abgegolten. Ich habe auf einem anderen RA-Portal eine wesentlich datailliertere umfangreichere Antwort erhalten. Es wundert mich, dass man seitens der Leistungserbringer hier noch Kommentare über zu geringe Bewertung abgeben kann. Wenn Bewertungen auf diesem Portal vorgesehen sind, muss man leider auch in Kauf nehmen, dass sie nicht immer nur im Superlativ abgegeben werden. Trotzdem vielen Dank für die Antwort."

zeigt es deutlich, dass Sie nicht nur Ihre Kontoauszüge nicht verstehen, sondern auch das hiesige Bewertungssystem Sie offenbar überfordert:

Wenn auf der Startseite 4,6 als Durchschnittsnote angegeben wird, wie würden Sie dann wohl 3,6 einstufen?

Wenn Sie meinen, dass man mit 50 € eine Forderung gerichtlich titulieren kann, sollten Sie das GKG einmal lesen, vom RVG einmal ganz abgesehen; den Gerichtsvollzieher gar nicht betrachtet. Wenn Sie das alles für 50 € schaffen können, haben Sie soeben eine Marktlücke gefunden.

Und wenn Sie dann noch die AGB der BERATUNGSplattform lesen, werden Sie vielleicht auch den Unterschied zwischen VERTRETUNG und BERATUNG erkennen können.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

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Bewertung des Fragestellers 04.11.2016 | 15:26


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"Die Bewertung ist nicht unterdurchschnittlich sondern durchschnittlich. Dass man eine Forderung durch Titulierung und Zwangsvollstreckung eintreiben ist allgemein bekannt und mit 50,- Euro allemal abgegolten. Ich habe auf einem anderen RA-Portal eine wesentlich datailliertere umfangreichere Antwort erhalten. Es wundert mich, dass man seitens der Leistungserbringer hier noch Kommentare über zu geringe Bewertung abgeben kann. Wenn Bewertungen auf diesem Portal vorgesehen sind, muss man leider auch in Kauf nehmen, dass sie nicht immer nur im Superlativ abgegeben werden. Trotzdem vielen Dank für die Antwort."
Stellungnahme vom Anwalt:
Dass Sie sich wundern, wundert nicht wirklich
FRAGESTELLER 04.11.2016 3,6/5.0
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