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Abo bei Premiere gekündigt

21.09.2008 17:06 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jens Jeromin


Sehr geehrte Damen und Herren,
eigentlich lief mein Abo bei Premiere am 30.08.08 aus.
Am 21.04.08 diesen Jahres habe ich mein Abo, dass wie oben genannt 4 Monate später enden würde per Einschreiben gekündigt. Ich habe kurz darauf auch eine Bestätigung durch Prmiere über meine Kündigung erhalten.
Nun bis dahin lief noch alles gut.
Einen Monate später kam ein Anruf vom Premiere-Kundencenter , um mir mein bisheriges Abo zu verbesserten Konditionen schmackhaft zu machen. Ich lenkte telefonisch ein, nur mit der Bitte, mir die Vertagsmodalitäten doch auch schriftlich zu zusenden. Dies taten Sie auch, allerdings erst 2 Monate später und nach unzähligem nachfragen per Telefon bei Premiere meiner seits. Die Angaben stimmten jedoch nicht mit denen telefonisch vereinbarten Daten überein und ich habe Wiederruf eingelegt, ebenfalls per Einschreiben.
Premiere hat sich wieder gemeldet und mir zugesichert, dass diesmal alles korrekt ablaufen und zu meiner vollsten Zufriednheit sein wird, also stimmte ich wieder einer Vertragsverlängerung zu. Es war auch fast alles wie besprochen, bis auf die Vertragslaufzeit: vereinabart waren 24 Monate , Premiere war nur bei 12 Monaten was bei zu erwarteten steigenden Abopreisen in den nächsten zwei Jahren für mich schon relavant war. Also legete ich wieder Wiederspruch per Einschreiben ein, dies absolut Fristgerecht innerhalb von zwei Wochen nach erhalt der Vertagsbestätigung, mit dem Anliegen meine Kündigung zum 30.08.08 aufrecht zu erhalten. Dies war am 11.08.08( Vertragsbestätigung am 30.07.08 erhalten) und für mich war das Thema Premiere eigentlich erledigt.
Am 1.09.08 buchte Premiere wie gewohnt pünktlich ab obwohl mein Abo eigentlich nicht mehr laufen sollte, und auch das Porgramm ist weiter zu Empfangen. Am 8.09.08 habe ich mir die Lastschrift zurückgeholt und am 9.09.08 hatte ich schon die erste Mahnung im Briefkasten mit 20€ Bearbeitungskosten und Mahngebühr.
Darauf hin tätigte ich einen Anruf bei Premiere im Kundencenter und mir wurde bestätigt das Ihnen ein Wiederruf vorliegt und ich mir keine Sorgen machen sollte und das ich keine weiteren Kosten zu erwarten hätte, auch meine Kündigung müsste nur noch eingetragen werden. Nur das Programm läuft immer noch und bekanntlich wird einem auf dieser Welt nichts geschenkt und auch Post von Premiere ist wohl nur noch eine Frage der Zeit und den Inhalt kann man sich wohlt denken.
Ich habe auf meine PC nur den vorletzten Wiederruf in Schriftform abgspeichert alle anderen und somit auch den letzten habe ich nicht mehr zur Verfügung. Die Belege der Einschreiben habe ich alle noch.
Meine FRAGE:Wie sieht die Rechtslage aus wenn ich meinen letzten Wiederruf beweisen müsste. Ich habe zwar eine bestätigung telefonisch von Premiere bei einem Anruf erhalten, aber ich selber habe nur noch den Postbeleg für das Einschreiben(ohne Rückschein) an Prmiere.

Sehr geehrter Fragesteller,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sollte es hier tatsächlich entscheidend auf die Frage ankommen, ob ein Widerruf des 12-Monats-Vertrages vorliegt, sind huier zwei Dinge problematisch. Sie müssen nicht nur beweisen, dass Sie einen Widerruf fruistgercht auf den Weg gebracht haben- Sie müssen auch dessen Zugang bei der Gegenseite beweisen, wenn diese den Erhalt eines fristgerechten Widerrufs bestreitet. Das dürfte ohne eine Kopie des Schreiben und ohne Vorlage des Rückscheins zum Einschreiben schwierig werden.

Faktisch ist Ihnen jedoch telefonisch das Vorliegen eines rechtzeitgen Widerrufs bestätigt worden. Demnach wäre es die Unwahrheit, wenn Premiere nunmehr entsprechendes Bestreiten würde. On hier tatsächlich ein Prozeßbetrug versucht werden würde, halte ich für fraglich.

Sie können jedoch Ihre Ehefrau oder eine Bekannte für Sie nochmals bei Premiere anrufen lassen- wird dieser Person gegenüber die schon Ihnen gegenüber gemachte Aussage zum Vorliegen eines Widerrufs wiederholt, hätten sie einen Zeugen für die Tatsache, dass Premiere Ihnen das Vorliegen eines rechtzeitigen Widerrufs telefonisch bestätigt hat. Das würde Ihre prozessuale Situation wiederum deutlich verbessern.

Ich hoffe Ihnen auf diesem Weg eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jeromin
Rechtsanwalt

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