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Abo-Vertrag ohne Widerrufsbelehrung

25.08.2008 20:58 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


Hallo,

vor ca. einem Jahr habe ich mich bei einem Internetportal angemeldet und eine ein-jährige Mitgliedschaft vereinbart. Der entsprechende Betrag wurde abgebucht. Jetzt nach einem Jahr erhalte ich eine neue Rechnung inkl. Abbuchung von meinem Konto, die ich zu Protest gab.

Der Anbieter behauptet nun, die Rechnung würde nachträglich das erste Jahr der Mitgliedschaft abdecken, was aber unplausibel ist. Vielmehr vermute ich, dass es sich nun um eine Verlängerungsrechnung für ein zweites Jahr Mitgliedschaft handeln soll. Die Abbuchung weist auch keinen Abrechnungszeitraum aus. Nach Protest der Abbuchung wird nun von mir Zahlung unter Berufung auf einen gültigen Vertrag verlangt. Ich habe sicherlich damals die AGB anerkannt, kann mich aber nicht erinnern, dass damit eine Art Abo verbunden war. Ebenso kann ich mich nicht daran erinnern, über eine Widerrufsmöglichkeit belehrt worden zu sein.

Meine entsprechenden Anfragen nach Datum der Widerrufsbelehrung wurden nicht bzw. ungenau beantwortet.

Was soll ich tun? Es ist sicherlich zu vermuten, dass der Portalbetreiber einen Mahnbescheid erlassen wird.

VG

P.S. Der Streitwert beträgt 99 Euro

26.08.2008 | 09:01

Antwort

von


(754)
Wrangelstrasse 16
24105 Kiel
Tel: 0431-895990
Web: http://www.kanzlei-steidel.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst sollten Sie doch überprüfen, ob Sie bei Vertragsbeginn bereits die Vergütung für ein Jahr bezahlt haben, da die Gegenseite ja behauptet, die Rechnung(Abbuchung) betreffe das erste Jahr.

Sofern Sie noch nichts bezahlt haben, wäre die Gegenseite aber zumindest verpflichtet, Ihnen eine ordnungsgemässe Rechnung zu erstellen. Dazu gehört dann auch die Angabe des Leistungszeitraumes.

Wenn Sie nicht ordnungsgemäss über Ihr Widerrufsrecht belehrt worden sind, können Sie Ihre Erklärung auch jetzt noch widerrufen. Dies sollten Sie AUF JEDEN FALL vorsorglich tun ( auch für den Fall, dass tatsächlich ein Abo abgeschlossen sein sollte. )Die Beweislast für eine ordnungsgemässe Belehrung trägt übrigens die Gegenseite.

Für weitere Fragen stehe ich sowohl im Rahmen der Nachfragefunktion, als auch im Falle der weiteren Mandatierung gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Sascha Steidel

Rechtsanwalt

www.strassner-partner.de







Rechtsanwalt Sascha Steidel
Fachanwalt für Familienrecht

ANTWORT VON

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