Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
495.250
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Abo Hörzu

| 25.11.2009 22:32 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Am 23.10.2009 wurde ich von 3 jungen Männern angesprochen, die sich ausgegeben haben, das Sie vom Axel Springer Verlag kommen. Sie suchten Leute, die Jugendliche für 2 Monate testen, ob diese die Zeitungen ordnungsgemäß austragen.
Ich würde dafür 2 Monate die Zeitung kostenlos bekommen. Einer hielt mir, dann ein Fomular hin, er meinte, das er meine Kontoverbindung benötigen würde, da der Axel Springer Verlag, schauen möchte, ob ich noch offene Rückstände habe, sonst würden diese mir ja nmichts schenken wollen. In meiner Naivität unterschrieb, ich diesen Auftrag.

Jetzt kam natürlich, die Rechnung. (Ich hätte es wissen sollen)
Habe direkt hingeschrieben, und zwar folgendes :

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe kein Abo bei Ihnen abgeschlossen. Am 23.10.2009 wurde ich in der Innenstadt Offenbach angesprochen, von 3
jungen Männer. Sie fragten mich, ob ich für 2 Monate Jugendliche kontrollieren würde, ob diese die Zeitungen anständig austragen.
Sie gaben sich vom Axel Springer Verlag aus. Die Kontoverbindung wollten Sie nur haben, um zu schauen, ob ich Zahlungsrückstände beim Axel Springer habe, da man sonst mir ja nichts "schenken" möchte.
Es kam mir zwar etwas komisch vor, jetzt weiß ich auch warum, aber ich willigte ein.

Da ich Ihnen keine Einzugsermächtigung erteilt habe, verbiete ich Ihnen von meinem Konto Geld abzuheben.

Eine Kopie dieser E-Mail lasse ich dem Axel Springer Verlag zukommen.

Auf diese Nachricht kam folgendes heute zurück :
Die Kündigung des Abonnements bestätigen wir Ihnen hiermit zur Heft- Nr. 06/2011.
Eine vorzeitige Kündigung ist aus den von Ihnen genannten Gründen nicht möglich. Von Ihrem Widerrufsrecht haben Sie keinen Gebrauch gemacht. Ihre Einwendungen erfolgen verspätet und beruhen nicht auf außerordentliche Umständen, die eine vorzeitige Vetragsaufhebung rechtfertigen.
Weiterhin möchten wir Ihnen mitteilen, dass sie, wie vertraglich vereinbart, die Zeitschrift für 2 kostenlose - und weitere 12 kostenpflichtige Monate bestellt haben.
Als Anlage übersenden wir Ihnen eine Fotokopie des Originalbestellscheines.
Der betreffende Vetreter ist uns leider namentlich nicht bekannt. Dieser war auch nicht in unserem Auftrage tätig.
Wir verwalten Ihr Abonnement hinsichtlich der Belieferung und Rechnungslegung.
Auf die Art der Werbung können wir keinen unmittelbaren Einfluß ausüben. Selbstverständlich verurteilen aber auch wir die geschilderten Werbemethoden.


Meine Frage :
Gibt es eine Möglichkeit gegen diese Forderung Einspruch zu erheben und rechtlich vorzugehen.

Danke im Vorraus.



Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Leider besteht die einzige Möglichkeit, gegen die Forderung rechtlich vorzugehen, darin, den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anzufechten. Dies hat aber nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn Sie beweisen können, daß sich der Sachverhalt wie von Ihnen vorgetragen abgespielt hat.

Solange Sie dies nicht können, ist jedes rechtliche Vorgehen aussichtslos, da der Gegenseite ein von Ihnen unterschriebener Vertrag vorliegt.

Vielleicht lohnt sich jedoch ein Blick in die Vertragsunterlagen, wenn diese Ihnen vorliegen. Oft sind die kostenlosen zwei Monate eine Art Probezeit, zu deren Ende das Abo gekündigt werden kann.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
Bewertung des Fragestellers 27.11.2009 | 15:55

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt: