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Abmahnung wegen unerlaubter Verwertung geschützter Werke

| 27.07.2014 09:38 |
Preis: ***,00 € |

Medienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla


Sehr geehrte Damen und Herren,
am Wochenende haben wir 2 Briefe von 2 verschiedenen Anwälten (1x aus Berlin und 1x aus Frankfurt) erhalten. Beide erheben den gleichen Vorwurf wie oben genannt, jedoch mit unterschiedlichen Mandanten.

"Durch die rechtswidrige Verbreitung ihrer Werke im Internet, über sog. Tauschbörsen oder File-Sharing-Systeme, wie z.B. Bittoerrent und eDonkey, entstehen meiner Mandantin erhebliche Schäden. Sie hat die Firma SKB UG mit der Überwachung der File-Sharing-Systeme beauftragt, um diese auf Angebote hin zu überprüfenm, die ihre Rechte verletzen, und die Idendität der Verletzer offen zu legen."

Angefügt ist unsere: Benutzerkennung, IP-Adresse, Zeitpunkt, Filehash, P2P-Netzwerk und die angebotene Datei.

Da wir eine Zimmervermietung haben in der wir überwiegend Monteure
(seit Mai diesen Jahres sind es Monteure von einer Firma aus dem Ausland)
beherbergen und diese das Internet für Kontakt nach Hause und auch beruflich nutzen ist es naheliegend, dass es jemand von diesem Personenkreis war.
Da wir schon im Rentenalter sind und an solchen Musiktiteln nicht interessiert sind, kann ich ausschließen, dass wir es waren.

Es wurde uns eine Frist bis Ende des Monats gesetzt, oder angeboten eine Vergleichssumme in Höhe von 1250.-€ und 293.-€ zu bezahlen.
Bisher haben wir einen befreundeten Anwalt kontaktiert, der uns erst einmal davon abgeraten hat zu bezahlen und Kontakt mit den Anwälten aufzunehmen. Er möchte sich am Montag die Briefe einmal ansehen und dann ein Schreiben verfassen. Wir sind etwas verunsichert, da er kein Fachanwalt für Medienrecht ist.
Was können Sie uns raten und wie können wir herausfinden, wer von den Gästen es zu verantworten hat. Haben wir eine Chance, die Kosten zu senken, oder ganz unbeschadet aus dieser Sache zu kommen?

Für eine baldige Antwort wäre ich Ihnen sehr verbunden.
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Richtig ist zunächst,dass Sie weder etwas zahlen noch unterschreiben sollten.

Wichtig ist aber, dass Sie die gesetzte Frist zur Abgabe einer Unterlassungserklärung nicht versäumen.Bitte verwenden Sie aber nicht die vorgefertigte Unterlassungserklärung .Hier müsste eine abgeänderte Unterlassungserklärung abgegeben werden.

Da Sie offenbar nicht selber gehandelt haben,haften Sie allenfalls als sog.Störer auf Zahlung der Anwaltskosten zu einem gesetzlich festgelegten Streitwert von 1000.-€, dies entspricht einem Betrag von ca. 150.-€.Auf Schadensersatz haften Sie nicht.Hier können Sie sich auf Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs berufen.

Sie sollten bitte einen auf Abmahnungsabwehr spezialisierten Kollegen beauftragen. Sehr gerne können Sie sich auch an meine Kanzlei wenden.Wir sind seit Jahren im Bereich der Abmahnungsabwehr tätig und wissen daher genau,was zu tun ist.

Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben.

Mit freundlichem Gruß

Dr.Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 27.07.2014 | 15:15

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"Sehr geehrter Herr Newerla,
zuerst einmal herzlichen Dank für Ihre schnelle und verständliche Aufklärung. Mfg "