Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Abmahnung von RAe Winterstein wegen Urheberrechtsverletzung

12.08.2008 12:16 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


18:44

Sehr geehrte Anwältin, sehr geehrter Anwalt,

heute habe ich eine mehrseitige Abmahnung der RAe Winterstein erhalten mit der Forderung bis zum 18.08.08 1379,80 EUR zu überweisen.

Man wirft mir vor Fälschungen(!) verkauft zu haben.

Fakt ist, dass ich im Januar 3 ed Hardy Teile in einem Online shop (www.store5555.com) gekauft habe. Ich nahm an, dass es sich um einen deutschen Onlineshop handelt, der ausschließlich echte Markenartikel verkauft.

Die Ware wurde per Paypal bezahlt, sämtliche Kommunikation mit dem Shop war in deutsch. Die Ware wurde in OVP geliefert mit allen Etiketten. Sollte ich also wirklich Fälschung gekauft haben, konnte ich das nicht erkennen.

Nur leider war eines der T-Shirts viel zu eng. Ich habe es noch eine Weile aufgehoben in der Hoffnung, dass ich vielleicht doch iregenwan reinpasse,... Aber beim nächsten "Schrankausmisten" habe ich dann beschlossen das neue und immernoch mit ed Hardy Etiketten versehene Shirt zu versteigern (im Juni 08).

Und nun heute diese Abmahnung. Ich bin schockiert. Ich bin seit kurzem arbeitslos und kann diesen Betrag nicht aufbringen. Ausserdem bin ich mir keiner Schuld bewußt. Ich haben einen Originalartikel gekauft und weil er nicht passt wieder verkauft. Das kann doch nciht verboten sein, oder?

Ich hoffe hier auf einen schnellen Rat, wie ich in dieser Sache verfahren soll. Ich bin übrigens auch KEIN gewerblicher Verkäufer. Ich bin bereits seit 2001 bei eBay angemeldet uns habe auch schon einiges versteigert - aber es handelte sich lediglich um gebrauchte Sachen, die sich über die Jahre im Haushalt ansammeln und zu schade zum wegwerfen sind. Ganz selten habe ich auch schonmal Neuware versteigert - aber auch nur Geschenke, die nicht gefallen oder Fehlkäufe. Ich betreibe KEINEN Handel bei eBay.

Ich hoffe auf schnelle Hilfe. Einen teuren Anwalt kann ich mir auf Grund meiner Arbeitsloiskeit nicht leisten - ebensowenig kann ich den Betrag von 1379,80 EUR bezahlen. Das steht doch auch in keinem Verhältnis zu einem T-Shirt, dass für ein paar EUR verkauft wurde.

Bitte helfen Sie mir!

Freundliche Grüße

G.B.

12.08.2008 | 13:41

Antwort

von


(452)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Ratsuchende!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung des von Ihnen gewählten Einsatzes in der gebotenen Kürze wie folgt beantworten möchte.

Bei der Frage, ob Sie hier Kenntnis von einer evtllen. Fälschung hatten, ist es zunächst unerheblich, ob Sie diese Kenntnis hatten.
Ein sicheres Wissen oder auch ein Vorsatz bzgl. des Verkaufes von Fälschungen sind hier nicht erforderlich, um eine Markenrechtsverletzung zu begehen.

Jedoch könnten Sie hier ggü. der Gegenseite einwenden, dass Sie als privater Verkäufer gehandelt haben.
Um eine Markenrechtsverletzung zu begehen,ist gem. § 15 II MarkenG ein Handeln im geschäftlichen Verkehr erforderlich.

Im privaten Verkehr wäre jedoch eine Verletzung von Namenrechten möglich.

Sofern Sie auf die Herkunft des Shirts bzw. die Herkunft des Shops hinweisen, so denken Sie hier vermutlich an die markenrechtliche Erschöpfung i. S. v. § 24 I MarkenG .
Hier wäre dann zunächst zu klären, wo der Shop, der im übrigen wohl nicht mehr existiert, denn seinen Standort hatte. Dies wäre für Sie durch einen Klick in die Kontaktdaten bzw. ins Impressum herauszufinden gewesen, so dass Sie sich vermutlich auch nicht auf § 24 I MarkenG berufen können.

Sie sollten hier schnellstmöglich einem Anwalt die gesamte Abmahnung/ Unterlassungserklärung vorlegen und von diesem prüfen lassen. Im Rahmen dieses Forums und für den von Ihnen ausgelobten Einsatz ist dies nicht möglich.
Dieser von Ihnen beauftragte Anwalt könnte dann auch ggü. der Gegenseite reagieren.

Können Sie sich keinen Anwalt leisten, so besteht die Möglichkeit, Beratungshilfe in Anspruch zu nehmen. Dabei würden für Sie dann lediglich Kosten in Höhe von 10,00€ entstehen. Den Rest würde dann der Anwalt über Beratungshilfe abrechnen können.

Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.
Dieses Forum ist nicht geeignet, eine umfassende Beratung durch einen Rechtsanwalt zu ersetzen.

Bei Rückfragen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion auf dieser Seite.

Sollten Sie eine Interessenvertretung aus dem Bereich von frag-einen-Anwalt.de heraus wünschen, so kontaktieren Sie mich bitte unter der angegebenen e-mail-Adresse.
Gerne bin ich Ihnen im Rahmen der Mandatierung behilflich.


Mit freundlichem Gruß,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper.


Bitte bewerten Sie diese Antwort, um das Portal transparenter zu machen.


Rechtsanwältin Wibke Türk

Rückfrage vom Fragesteller 12.08.2008 | 13:53

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Schöpper,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

Wie was muss ich tun um eine Beratungshilfe zu bekommen und wie finde ich den richtigen Anwalt für diese Angelegenheit (kann ich z.B. Sie beauftragen oder soll ich besser einen Anwalt in meiner Umgebung beauftragen?). Ich habe ja wohl nur 6 Tage Zeit zum Handeln (eigentlich nur 4 Tage, da ja auch noch ein Wochenende dazwischen liegt).

Ich bin völlig überfordert!

Nochmals vielen Dank!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.08.2008 | 18:44

Sehr geehrte Ratsuchende!

Beratungshilfe wird bei dem Amtsgericht in Ihrem Bezirk beantrangt.

Gerne bin ich Ihnen in dieser Angelegenheit behilflich. Die Entfernung ist dabei kein Hindernis, da die notwendigen Unterlagen auch per Fax, Mail oder Postweg verschickt werden können.

Ansonsten steht es Ihnen natürlich frei, einen Rechtsanwalt an Ihrem Wohnort mit dem Fall zu beauftragen.

Mit freundlichem Gruß,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper

ANTWORT VON

(452)

HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Reiserecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 90223 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,6/5,0
danke ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Frage und Ergänzungsfrage wurden sachlich und verständlich beantwortet, gute Beratung, danke! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
- zügig bearbeitete Frage - kompetente Beratung - freundlich ...
FRAGESTELLER