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Abmahnung Waldorf

07.09.2018 19:40 |
Preis: 25,00 € |

Urheberrecht, Markenrecht, Patentrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Abmahnung durch Waldorf

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich benötige ihren Rat in Bezug auf einer Abmahnung wegen Filesharing von 2010 von der bekannten Anwaltskanzlei Waldorf Frommer.

Ich habe im Mai 2010 eine Abmahnung wegen Filesharing eines Shakira Albums (insgesamt 15 Songs) erhalten. Daraufhin habe ich 2010 eine modifizierte Unterlassungserklärung, ohne Schuldeingeständnis, unterschrieben.
2011 meldete sich die Kanzlei wieder mit dem Hinweis, dass immer noch kein Geldeingang vermerkt werden konnte und drohte damals schon mit einer gerichtlichen Eskalation.
Nach 7 Jahren kam dann letzte Woche wieder ein Schreiben mit der Drohung einer "gerichtlichen Eskalation" und der Bitte ihnen die "ladungsfähige Adresse " mitzuteilen.
Wir haben alle Schreiben, nach Zusendung der modifizierten Unterlassungserklärung im Mai 2010 ignoriert. Insgesamt habe ich ca. 5 Briefe von dieser Kanzlei erhalten. Können Sie mir einen Rat geben, wie ich hier weiter vorgehen soll? Kann ich das Schreiben weiterhin ignorieren? Kennen Sie Präzedenzfälle bei denen tatsächlich ein Gerichtsverfahren eingeleitet wurde? Welche Kosten können im schlimmsten Fall auf mich zukommen, wenn es tatsächlich zu einem Gerichtsverfahren kommt?

Vielen Dank und viele Grüße

Xxx

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wir haben unzählige Fälle in den letzten Jahren begleitet - einige wurden verklagt, andere wiederum nicht. Allerdings hat sich die Rechtsprechung verschärft und die Verjährung beträgt nicht mehr 3, sondern 10 Jahre. Die Kosten eines Gerichtsverfahrens sind unterschiedlich und hängen davon ab, was eingeklagt wird - also richten sich nach dem Streitwert. Sie können gerne vortragen, was zuletzt gefordert wurde.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 07.09.2018 | 22:23

Dank für Ihre Antwort. Die letzte Summe, die gefordert wurde waren 1.000 €. Können Sie einschätzen, ob es bei dieser Summe wahrscheinlich ist, dass es zu einer Klage kommt, falls ich nicht zahle? Welche Gerichtskosten würden dabei auf mich zu kommen?

Vielen Dank und viele Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.09.2018 | 22:57

Sollte nur der Schadensersatz eingeklagt werden, würden pro Anwalt 220 Eur netto hinzukommen zzgl. Gerichtskosten. Es hängt nicht von der Summe ab, ob geklagt wird oder nicht. Eine verlässliche Prognose wer warum verklagt wurde ergibt sich leider nicht. Aussitzen kann jedenfalls teuer werden. Ggf. sollten Sie sich anwaltlich vertreten lassen. Schreiben Sie uns gerne an.

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