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Abmahnung-Streichung der Zuschläge


29.11.2007 00:44 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Ich arbeite in einer privaten Hauskrankenpflege und habe eine Abmahnung erhalten,weil ich während drei Nachtdiensten 2 mal unkonzentriert gearbeitet habe und in einem,hier relevanten eingeschlafen bin.
der Patient wird alle 1,5 Stunden gelagert und ich habe dies erst nach zwei Stunden getan.
Nun steht in der Abmahnung nicht etwa,dass ich keine Nachtdienste mehr machen soll,sondern dass ich,wie in den Vormonaten meine Nachtdienste mache,aber mir für den Zeitraum von mindestens 6 Monaten der Nachtzuschlag von 30% entzogen werden soll und danach entschieden wird,ob es wieder möglich ist mir diesen zu zahlen.Hat der Chef das Recht dazu,mir den Zuschlag zu entziehen?

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Sehr geehrte Ratsuchende,


aufgrund des Weisungsrechts (Direktionsrechts) des Arbeitgeber hätte dieser aufgrund der gegebenen Konstellation unter Umständen schon das Recht, Ihnen eine andere Arbeitszeit zuzuteilen, wenn nicht Etwas anderes ausdrücklich vertraglich vereinbart wurde. Dies gilt unabhängig von der Frage, ob Ihnen ein Fehlverhalten vorgeworfen werden kann.

Was der Arbeitgeber aber keinesfalls unternehmen darf ist, Ihnen den im Arbeitsvertrag geregelten Lohn inklusive der Zuschläge vorzuenthalten. Wenn er sich - wie hier - entschließt, Sie weiter auch in der Nachtschicht zu beschäftigen, muss der hierfür vereinbarte bzw. angemessene Lohn entrichtet werden. Ausnahmen können sich wiederum im gesetzlich erlaubten Rahmen aus dem Vertrag ergeben.

Daher sollten Sie sich der Kürzung der Zuschläge widersetzen und am Besten vor Ort einen Anwalt einschalten.

Die Abmahnung hat allerdings zur Folge, dass ein weiteres (nachweisliches) Fehlverhalten ähnlicher Art Ihrerseits eine außerordentliche Kündigung begründen kann.


Ich hoffe, meine Ausführungen helfen Ihnen bei Ihrem Rechtsproblem ein wenig weiter. Bei Unklarheiten können Sie gerne Rückfragen stellen.

Mit freundlichen Grüßen


Wolfram Geyer
Rechtsanwalt
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