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Abmahnung Azubi 'Arbeitsverweigerung'

05.09.2014 12:31 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen & Herren,

ich möchte meiner Auszubildenen ( 21 Jahre ) eine Abmahnung senden.
Folgender Sachverhalt hat sich ereignet:

Unser Azubi sollte Material ausliefern um ca.: 15.30 Uhr, zu einem Ort der ca.: 30km entfernt ist. In diesem Ort war zu dem Zeitpunkt ein Strassenfest, also Umleitung.
Unser Azubi hat sich einen persönlichen Termin an diesem Tag um 17.00 Uhr gemacht ( Ihre Arbeitszeit ist bis 17.00 Uhr ), wir haben Sie darauf hingewiesen das dieser Termin in Ihrer Arbeitszeit liegt und Sie erst die Ihr aufgetragene Aufgabe zu erledigen hat.
Unser Azubi ist also zu dem Kunden gefahren, hat uns ca.: 800 m vor dem Ziel angerufen, das SIe dieses nicht erreichen kann, darauf hin haben wir uns mit dem Kunden in Verbindung gesetzt für eine Wegbeschreibung.
Der Kunde hat unverzüglich unseren Azubi angerufen und wollte Ihr den Weg erklären, darauf hin kam von dem Azubi die Aussage dass Sie schon auf dem Rückweg sei.
Darauf hin kann man schließen das Sie schon auf dem Rückweg war wo Sie uns angerufen hat, sie hat also Eigenmächtig entschieden das Sie die Aufgabe die Ihr von einem Vorgesetzten aufgetragen wurde nicht ausführt. Damit Sie Ihren Termin einhalten kann, der in Ihrer Arbeitszeit liegt.
Ist es Rechtens Sie auf Grund von Arbeitsverweigerung abzumahnen ??

Mit freundlichen Grüßen
05.09.2014 | 13:11

Antwort

von


(2309)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrte Fragestellerin,

die Berechtigung einer Abmahnung liegt hierbei vor, wenn keine Gründe vorliegen, dass Ihr Azubi das Ziel überhaupt nicht erreichen konnte.

Auch wenn die Arbeitszeit aufgrund einer Umleitung überschritten würde, hätte sie die Pflicht gehabt, die Lieferung noch auszuführen und entsprechende Überstunden zu leisten.

Eine Abmahnung ist daher berechtigt und sollte von Ihnen ausgesprochen werden, um das Verhalten zu sanktionieren.

Falls Sie ein Muster benötigen, kann ich Ihnen den hier angebotenen Generator empfehlen:

http://www.123recht.net/thema/muster.html

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Ergänzung vom Anwalt 06.09.2014 | 09:43

Sehr geehrte Fragestellerin,

stellen Sie bei der Abmahnung sicher, dass Sie genauestens beschreiben und nachvollziehbar aufschreiben, dass der Azubi noch während der Arbeitszeit den Auftrag eigenmächtig abgebrochen hatte.

Grundsätzlich dürfen Azubis zwar keine Überstunden leisten, allerdings gibt es hierbei Ausnahmen, insbesondere, wenn Zweck und Mittel völlig verfehlt sind, beispielsweise, wenn der Azubi, wie in Ihrem Fall, etwas an einen entfernten Ort abzuliefern hat und die Ablieferung nur minimal über das zeitliche Arbeitszeitpensum hinausgeht, sodass es schlichtweg unverhältnismäßig wäre, die Sachen nicht auszuliefern und in den Feierabend zu gehen.

In Ihrem Fall lag der Abbruch der Arbeit sogar noch in der Arbeitszeit, sodass eine Abmahnung in jedem Fall berechtigt ist.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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