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Ablehnung aufgrund falscher Behauptungen gegenüber einer Bewerberin mit Kind

12.06.2014 15:36 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Aufgrund meiner Bewerbung für ein Einzelhandel-Unternehmen, wollte die Firma mich nun kennenlernen und bot mir gleich einen Probearbeitstag vor. (Ich bin für diese Stelle überqualifiziert) Ich wollte erstmal klare Verhältnisse schaffen, und fragte erstmal nach einem persönlichen Gespräch, damit man wichtige Punkte klären kann, zb. Arbeitszeit. (Fühlte mich überrumpelt)Da ich alleinerziehend bin und eine 4 Jährige Tochter habe, ist es für mich enorm wichtig, diese Dinge anzusprechen, um auch unnötig Zeit zu verlieren. (Im Einzelhandel ist dies eh ein wichtiger Punkt) Daraufhin bezog sich das Gespräch mit einer Dame (Name leider unebekannt wurde nicht erwähnt) am Telefon. Sie fragte mich , wie ich denn arbeiten kann, dies erklärte ich ihr ausführlich und sachlich, Sie meinte zuerst, das würde die Abteilungsleiterin vor Ort entscheiden, wie es letzendlich passt, da sie am besten weiß,wie sie ihre Kollegen einteilt. Sie fragte mich, warum können sie denn nur zu diesen bestimmten Zeiten arbeiten? Ich sagte: Ich habe eine 4 jährige Tochter, die den Kindergarten besucht, noch dazu bin ich alleinerziehend." Sie sagte daraufhin: Ne, dann nicht. Ihr Begründung: Das Kind würde zu oft erkranken, das weiß sie, sie hat selbst Kinder, dann ist es einmal krank,wieder gesund, wieder krank und dann sind mal schnell 3 Wochen um... Noch dazu, habe ich niemanden, der mein Kind, falls es erkrankt ist, betreut. Solche Behauptungen aufzustellen sind erbärmlich und diskrimierend und ein Verstoß gegen das AGG. In meinem Lebenslauf stand drin, dass ich ein 4 jähriges Kind habe, und werde trotz Anruf und Interesse abgelehnt, weil es erkranken könnte. Mein Kind als dauerhaft krank abzuspempeln ist erbärmlich und abstoßend. Ich fühle mich minderwertig behandelt aufgrund meiner Person und von der Gesllschaft nachteilig behandelt und ausgeschlossen. Ich habe gute Lust, gegen diese Firma Klage zu erheben. Allerdings verlief das Gespräch nur telefonsich ab.

Wie stehen die Chancen, gegen diese Firma Klage zu erheben?

Ich beziehe derzeit ALG1 und ALG2 , es bestünde die Möglichkeit, auf einen Beratungsschein.

Vielen Dank im Voraus.
12.06.2014 | 16:15

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

ein Schadensersatzanspruch käme nur dann in Frage, wenn sich die o.g. Behauptungen belegen ließen. Bei einem Telefonat ist dies meist nur sehr schwierig, da es in der Regel keine weiteren Zeugen gibt und die Gegenseite diesen Verlauf abstreiten dürfte.

Es könnte natürlich probiert werden, die Gegenseite dazu zu bringen, etwas Ähnliches in Schriftform zu erklären, allerdings dürften die Chancen dazu nicht sehr hoch stehen, da diese die Rechtslage ebenso kennen dürften.

Im Wege einer Beratung kann dies allerdings probiert werden.

Von einer Klage würde ich allerdings nach derzeitigem Kenntnisstand abraten.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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