Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Ablehnung Mietzahlung Jobcenter

7. Dezember 2018 18:08 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


Ich habe zuvor mit meiner Frau in einer 40m2 - 230 € kalt , jahrelang zu zweit gewohnt.
Die Wohnung wurde vom Jobcenter bezahlt. Beide beziehen Alg2.

Nun ist ab 1.11.2018 die Wohnung von meinem Bruder freigeworden und ich bin in diese Wohnung eingezogen.
Die Wohnung befindet sich im selben Haus, sogar im selben Stock hat auch 40m2.

Ich bin in die neue Wohnung eingezogen, weil das Zusammenleben mit meiner Frau mit mehr zumutbar ist.
Platzmangel, sie beteiligte sich nicht an den Strom / Nebenkostennachzahlungen, extreme Beziehungsprobleme usw.

Ich lebe seit 1.11.18 in dieser neuen Wohnung neben an.

Vor etwa einer Woche waren 2 Angestellte vom Jobcenter da um sich die Wohnverhältnisse anzusehen.
Wie gesagt, die neue Wohnung befindet sich im selben Haus, direkt neben der Wohnung die ich mit meiner Frau bewohnt habe.

Der einzige Indiz, der auf ein Zusammenwohnen hingedeutet hat, war die Tatsache das meine Frau noch eine zweite Matratze in Ihrer Wohnung hatte. Die Matratze stammt noch von mir. Ich habe mir eine neue gekauft.

Allerdings habe ich auch mein eigenes Bett in meiner Wohnung.

Ich habe vom Vermieter einen neuen Mietvertrag bekommen ab 01.11.2018. Meine Frau hat jetzt auch einen eigenen Mietvertrag bekommen ab 1.12.18.

Heute habe ich beim JC angerufen und erfahren, dass Sie die Kostenübernahme meiner neuen Wohnung abgelehnt haben.

Den Brief hab ich noch nicht erhalten.
Die Begründung ist, dass das ein getrenntes Leben von Außen nicht sichtbar ist.

Meine neue Wohnung liegt auch mit 40 m2 und 230 € Kaltmiete, sogar weit unter der Mietobergrenze meiner Stadt.
Für mich als Alg2 Bezieher ist es sehr schwierig einen Mieter zu finden, der mir eine Wohnung vermietet, welche auch noch die Mietobergrenze nicht überschreitet.


Nun, war es eben einfach für das JC zu behaupten, dass ich noch mit meiner Frau in der "Bedarfsgemeinschaft" zusammenlebe, weil die neue Wohnung sich direkt im selben Stock befindet ! Tür an Tür.

Ich pflege nur noch einen minimalen Kontakt.

Als das JC die Mietverträge von mir verlangte, wollten sie auch noch ein Schreiben von einem Anwalt, welches besagt, dass ich mit meiner Frau getrennt wohne und eine Scheidung beabsichtige.

Ich habe das ignoriert, weil ich dachte, dass ich sowieso ein Recht hätte diese Wohnung zu beziehen.

Im ersten Brief an das JC habe ich geschrieben, das ein Zusammenleben mit meiner Frau nicht mehr zumutbar für mich ist.

Im zweiten Schreiben, habe ich geschrieben, das der Grund für den Umzug ein Platzmangel sei und dass sich meine Frau nicht an dem Strom und Nebenkostennachzahlungen beteiligt.
Außerdem habe ich im zweiten Schreiben bestätigt, dass wir getrennt leben, aber momentan keine Scheidung beabsichtige.

Beides stimmt.
Das Zusammenleben mit meiner Frau ist für mich tatsächlich nicht mehr zumutbar, weil es dauernd Streit gibt und wir deshalb eben nicht mehr Zusammenleben können. Sie hat extreme psychologische Probleme und hat mich schon körperlich verletzt. Kratzer usw. Ich habe Fotos davon. Außerdem Freiheitsberaubung. Sie hat mich mehrmals eingesperrt. Ich habe das dem JC nicht so detailliert beschrieben wie hier.


Muss das JB meine neue Wohnung bezahlen ?

Ich habe natürlich vor, sobald ich das Ablehnungsschreiben habe, sofort Widerspruch einzulegen.

Bin ich gezwungen weiterhin mit meiner Frau, mit der ein Zusammenleben für mich unmöglich, weiterhin in der 40 m2 Wohnung zu wohnen?


Falls ich ein Recht auf die neuen Wohnung habe, bin bereit alles zu tun, was nötig wäre, damit ich Sie bezahlt bekomme.







7. Dezember 2018 | 20:01

Antwort

von


(776)
Wambeler Str. 33
44145 Dortmund
Tel: 0231 / 13 7534 22
Web: http://ra-fork.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage , die ich Ihnen wie folgt beantworte:


Frage 1:
"Muss das JB meine neue Wohnung bezahlen ?"

Wenn Ihre Schilderung der Wahrheit entspricht und sich dieses auch im Streitfall vor Gericht beweisen lassen wird, dann ist davon im Ergebnis durchaus auszugehen.

Vorher werden Sie aber nach meiner Einschätzung das Widerspruchs- und Klageverfahren ( einstweiliger Rechtsschutz und Hauptsacheverfahren) durchlaufen müssen.

Hierbei lassen Sie sich am sinnvollsten durch eine sozialrechtlich ausgerichtete Kanzlei am Gerichtsort unterstützen.


Frage 2:
"Bin ich gezwungen weiterhin mit meiner Frau, mit der ein Zusammenleben für mich unmöglich, weiterhin in der 40 m2 Wohnung zu wohnen?"

Den Geschehensablauf haben Sie ja bereits eigenmächtig aus der Hand gegeben, indem Sie die Nachbarwohnung einfach unvermittelt angemietet haben. Daher gibt es auch jetzt schon einen gewissen Zeitdruck, da der Vermieter über ausstehende Mietzahlungen sicherlich nicht glücklich sein wird.

Hier wird es letztlich darauf ankommen, ob die von Ihnen geschilderten Probleme sich auch zur Überzeugung des Gerichts beweisen lassen werden.

Allein die Tatsache, dass Ihre Frau noch nicht die "alte Matratze" entsorgt hat, wirkt m.E. nicht zu Ihren Lasten. wenn Sie die neue Wohne offenbar teilmöbliert angemietet haben.

Auch auf ein Anwaltschreiben wird man Sie im Ergebnis nicht festnageln können, da üblicherweise eine Trennung auch (zunächst) ohne Anwalt eingeleitet werden kann.

Ihre bisherigen Anschreiben an das Jobcenter haben derzeit nur dargestellt, dass ein Zusammenleben nicht mehr zumutbar sei, Platzmangel bestehe und sie sich nicht an den Strom- und Nebenkostennachzahlungen beteilige. Hier werden Sie sicherlich im Widerspruchsverfahren mehr ins Detail gehen müssen.

Dies sind sicherlich auch alles gewichtige Probleme, die aber zunächst nur sie beide betreffen. Um den Sozialstaat daran zu beteiligen, müssen Sie den Nachweis zur Überzeugung des Jobcenters und womöglich auch des zuständigen Sozialgerichts erbringen können.

Wie oben darstellt bedienen Sie sich dazu zur Maximierung Ihrer Aussichten am besten einer sozialrechtlich ausgerichteten Kanzlei Ihres Vertrauens vor Ort.

Mit freundlichen Grüßen aus Dortmund

Raphael Fork
-Rechtsanwalt -


Rechtsanwalt Raphael Fork

ANTWORT VON

(776)

Wambeler Str. 33
44145 Dortmund
Tel: 0231 / 13 7534 22
Web: http://ra-fork.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Sozialrecht, Arbeitsrecht, Zivilrecht, Verwaltungsrecht, Miet- und Pachtrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 98754 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Auf Herrn Reinhard Otto ist immer verlass, vielen Dank für Ihre Antwort! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr Aust konnte mir schnell und ausführlich weiterhelfen, vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Auf Frau Sonja Stadler ist immer verlass, vielen Dank für Ihre Antwort! ...
FRAGESTELLER