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Ablehnung Arbeitslosigkeitsversicherung

18.11.2009 17:25 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Silke Jacobi


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich brauche einen Rat.
Folgende Sachlage:
- Im April 2009 finanzierte ich teilweise den Kauf eines Wagens.
- Eine Arbeitslosigkeitsversicherung wurde ebenfalls ab 13.05.2009 mit dem Kauf des Autos abgeschlossen.
- zwischen den 9.5.2009 bis 8.7.2009 befand ich mich in der Elternzeit
- mein Arbeitsverhältnis das seit 1.12.2004 bestand wurde zum 30.09.2009 ordnungsgemäß betriebsbedingt gekündigt
- zurzeit bin ich Arbeitssuchend

Ich habe eine Ablehnung von dem Versicherungsgeber erhalten mit der Begründung, dass der Versicherungsschutz erst greift, wenn ich 12 Monate ununterbrochen min 15Std/Woche vor dem Eintritt in die Arbeitslosigkeit gearbeitet habe. Das ist nach ihrer Meinung nicht erfüllt da ich für die zwei Monate mich in der Elternzeit befand.

Mir ist schon klar was das bedeutet, ausgenommen davon, dass ich mächtig sauer auf die Versicherung bin und mal wieder auf die vielen Nachteile die mir durch die Elternzeit entstehen.

Ist das Rechtens? Kann ich dagegen Widerspruch einlegen? Mit welcher Begründung?
Hat es Sinn einen Fachanwalt konsultieren und dagegen gerichtlich vorgehen?

Viele Grüße

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Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand der von Ihnen mitgeteilten Informationen gern beantworten werde. Vorab möchte ich jedoch darauf hinweisen, dass im Rahmen dieser Plattform lediglich eine erste rechtliche Einschätzung vorgenommen werden kann, die die tiefergehende anwaltliche Beratung und Prüfung des Sachverhalts nicht ersetzen kann und soll.

Unter welchen Voraussetzungen ein Leistungsanspruch gegen die Versicherung besteht, ergibt sich in erster Linie aus den jeweiligen Versicherungsbedingungen, die dem Versicherungsnehmer auszuhändigen sind. Sie sollten daher in den Versicherungsbedingungen nachlesen, ob und ggf. welche Regelungen für die Elternzeit darin enthalten sind.

Da das Arbeitsverhältnis während der Elternzeit ruht, kann es gut möglich sein, dass diese Zeiten nach den Versicherungsbedingungen nicht als zurückgelegte Arbeitszeiten angerechnet werden. Auch bei der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung kommt es im Zweifel darauf an, wie lange vor bzw. nach der Elternzeit ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis bestanden hat. Private Arbeitslosigkeitsversicherungen lehnen sich in den Versicherungsbedingungen an diese Regelungen der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung oftmals an.

Sollten in Ihren Versicherungsbedingungen entsprechende Regelungen enthalten sein, wird es wenig erfolgreich sein, gegen die Ablehnung der Versicherung weiter vorzugehen. Gegen die Versicherung vorzugehen macht nur dann Sinn, wenn ein Leistungsanspruch überhaupt durchsetzbar wäre. Bevor dann allerdings gerichtlich gegen die Versicherung vorgegangen wird, sollten erst einmal die außergerichtlichen Klärungsmöglichkeiten durch einen Anwalt ausgeschöpft werden.

Ich bitte um Verständnis, dass ich ohne Einsichtnahme in die Versicherungsunterlagen und ohne genaue Kenntnis des Ablehnungsschreiben keine Empfehlung für ein konkretes Vorgehen geben kann. Ich rate Ihnen allerdings an, ggf. den Versicherungsvertrag inkl. der Versicherungsbedingungen sowie die Ablehung durch die Versicherung eingehend anwaltlich prüfen zu lassen. Erst danach kann seriös entschieden werden, ob und ggf. wie weiter vorgegangen werden soll.

Für die Prüfung der Unterlagen können Sie sich auch gern unter den angegebenen Kontaktdaten an meine Kanzlei wenden. Bitte beachten Sie jedoch, dass bei einer Einschaltung eines Anwalts in jedem Fall weitere Kosten auf Sie zukommen werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort erst einmal behilflich sein und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Silke Jacobi
Rechtsanwältin





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