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Ablehnung ALG I und ALG II nach 2-jähriger Ausbildung zum Techniker u.a.

| 03.09.2018 13:35 |
Preis: 51,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


14:41
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war seit meinem 17 Lebensjahr insgesamt 7 Jahre ununterbrochen in einem Arbeitsverhältnis. Dann habe ich gekündigt, um den Techniker zu machen und die Fachhochschulreife zu erlangen. Diese Ausbildung dauerte 2 Jahre in der ich kein Bafög erhielt, sondern nur ein KfW-Darlehen, das ich noch zurückzahlen muss. Unmittelbar nach der Technikerprüfung bin ich in die USA als Au Pair gegangen, um die Sprache zu erlernen. Anfang August kam ich wieder hierher zürück und habe mich gleich beim Arbeitsamt arbeitslos und als Arbeitssuchend gemeldet. Mir wurde gesagt, dass ich keine ALG I erhalte, weil ich es nach meiner Technikerprüfung versäumt hätte mich arbeitslos zu melden, was ich ganz einfach nicht wußte, als ich gleich darauf in die USA ging. Ich wäre jetzt 3 Jahre arbeitslos und würde deshalb kein ALG I erhalten. Ich wurde zum Jobcenter geschickt, um ALG II zu beantragen, welches ich auch nicht bekommte, weil ich noch etwas mehr als 4.500 € Vermögen habe. Meine Schulden bei der KFW-Bank für meine Technikerausbildung (ca. 15.000 €) werden nicht gegengerechnet.
Meine Frage ist, ob es Sinn macht Widerspruch einzulegen, wobei ich anfügen muss, dass ich bislang noch gar keinen schriftlichen Bescheid erhalten habe. Irgendwie glaube ich, dass ich durch alle Auffanggitter gefallen bin und sich diese Behörden gar nicht um mich scheren und sie mein Problem nicht arg juckt.
03.09.2018 | 14:08

Antwort

von


(491)
Schlosserstraße 24
26441 Jever
Tel: 044619090818
Web: http://www.rechtsanwalt-rieken.de/
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ja, es macht Sinn, Widerspruch einzulegen, denn der Anspruch auf ALG I verjährt erst nach 4 Jahren.

Wenn Sie zu viel Vermögen haben, steht Ihnen ALG II nicht zu. Sie haben mit pro Lebensjahr einen Freibetrag von 150 € und einen einmaligen Haushaltsfreibetrag von 750 €.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Grübnau-Rieken, LL.M., M.A.
Fachanwalt für Sozialrecht

Nachfrage vom Fragesteller 03.09.2018 | 14:35

Herzlichen Dank für die Info.

An wen muss ich den Widerspruch richten, weil wie bereits von mir angeführt, ich von der Agentur für Arbeit nichts Schriftliches erhalten habe auf das ich Bezug nehmen könnte.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.09.2018 | 14:41

Sehr geehrter Fragesteller,

das ist schlecht. Da haben Sie sich wie viele andere auch, von der BA abwimmeln lassen und die lacht sich jetzt ins Fäustchen, weil sie wieder Geld gespart hat.

Gegen das Jobcenter lohnt der Widerspruch nicht.

Sie müssen einen Neuantrag auf ALG I bei der BA stellen.

Tut mir leid, dass ich das so unpretentiös sage aber ich erlebe das leider häufig, dass die BA mit den Leuten so verfährt.

Dennoch alles Gute und viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen

Grübnau-Rieken
Rechtsanwalt


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Bewertung des Fragestellers 05.09.2018 | 13:19

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 05.09.2018
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26441 Jever
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