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Ablauf unserer Festpreismiete

| 05.09.2018 10:22 |
Preis: 25,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Hallo, wir wohnen seit 20 Jahren zur Festpreismiete. Der Festpreis läuft Ende 2019 aus. Dieser entstand dadurch, weil wir unsere Wohnung selber renoviert haben (Altbau).
Der Mietvertrag an sich ist nicht befristet, jedoch die Höhe der Miete.
Meine Frage lautet:
Kann der Vermieter ab 2020 die Miete dem Mietspiegel anpassen?
Oder erstmal um 20 %?

Vielen Dank vorab!

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Nach Ablauf der Festpreismiete ist der Vermieter berechtigt, die Miete entsprechend dem Mietspiegel anzupassen und Sie aufzufordern, der Mietanpassung zuzustimmen.


2.

Bei den genannten 20 % handelt es sich um die gesetzlich vorgesehene Kappungsgrenze. D.h., der Vermieter darf die Miete um nicht mehr als 20 % erhöhen, selbst wenn die ortsüblichen Vergleichsmiete entsprechend dem Mietspiegel noch nicht erreicht ist.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 05.09.2018 | 11:15

Lieben Dank für Ihre Antwort!
Meine letzte Frage wäre, angenommen ich stimme der Erhöhung nicht zu und muß daraufhin kündigen, wie verhält es sich mit der Kündigungsfrist, sind es dann 3 Monate?

Vielen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.09.2018 | 11:44

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Wenn Sie der Miterhöhung nicht zustimmen, müssen Sie keineswegs zwingend kündigen. Vielmehr sollten Sie zunächst prüfen, ob die Mieterhöhung gerechtfertigt ist. Ist die Mieterhöhung nicht gerechtfertigt, muss der Vermieter auf Zustimmung zur Mieterhöhung klagen. Im Rahmen des Prozessen prüft das Gericht sodann, ob das Mieterhöhungsverlangen gerechtfertigt ist.


2.

Für den Mieter beträgt die Kündigungsfrist immer drei Monate, egal, wie lange das Mietverhältnis besteht.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 05.09.2018 | 11:20

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