Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
478.661
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Ablauf Leasingvertrag (Kilometerleasing) - Restwertzahlung


06.02.2015 08:59 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking



Vor vier Jahren habe ich bei VW einen Leasingvertrag abgeschlossen, der nun im März ausläuft.
Am 19.9.2014 habe ich das Autohaus per Email angeschrieben und wollte den Restwert erfragen. Damals wurde der Wert mit netto 12.869 € angegeben.
Mit Email vom 02.02.2015 wird mir ein Restwert von netto 14.221 € genannt.
Auf meine Frage hin, wieso diese nun teurer ist, wurde mir gesagt, dass nicht das Autohaus den Restwert gestellt, sondern VW Leasing. Je nach Nachfrage steigt der Wert, oder sinkt. Bei VW Leasing habe ich die telefonische Auskunft bekommen, dass den Restwert das Autohaus festlegt und VW Leasing damit nichts zu tun hat. Einer lügt mich also an...!
Inwieweit ist die Email vom 19.9. mit dem niedrigeren Restwert bindend?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn es sich tatsächlich um ein reines Kilometer-Leasing ohne Andienungsrecht o.ä. handelt, besteht nach Ablauf des Vertrages keine Verpflichtung zu einem Verkauf bzw. Kauf des Fahrzeuges. Dementsprechend wird in solchen Fällen auch kein kalkulierter Restwert bereits bei Vertragsschluss festgelegt.

Ob und falls ja zu welchem Preis der Leasinggeber Ihnen das Fahrzeug anbietet und ob Sie auf das Kaufangebot eingehen, obliegt dann allein dem Willen und Verhandlungsgeschick der Parteien - es greift die Vertragsfreiheit.

Insofern wäre zu prüfen, ob die Antwort auf die Restwertanfrage im September 2014 bereits ein bindendes Angebot enthielt, das Sie rechtzeitig angenommen haben. Da das Autohaus nicht der Leasinggeber und daher juristisch nicht der Eigentümer des Fahrzeugs ist, müsste ein solches Angebot in Vertretung des Leasinggebers abgegeben worden sein.

Auch wenn eine abschließende Beurteilung ohne Einsicht in die Antwort des Autohauses nicht möglich ist, halte ich es doch eher für unwahrscheinlich, dass das Autohaus eine vertraglich bindende Erklärung für den Leasinggeber auf aufschiebend bedingten Abschluss eines Kaufvertrages (da der Leasingvertrag ja erst 6 Monate später abläuft) abgegeben hat.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59764 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
3,2/5,0
Hilfreiche Antwort, die etwas ausführlicher hätte sein können. ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
klar und schnell - jederzeit wieder!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Frage wurde sehr verständlich zu 100% beantwortet. Dankeschön! ...
FRAGESTELLER