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Abgesetzter Testamentsvollstrecker, schlechter Steuerberater, zweiter TV existiert

08.03.2021 11:12 |
Preis: 92,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Seit er,
Ich habe Ihre Antwort bez. einer Steuerberaterfrage gesehen. In meinem Fall geht es um eine Steuerbetaterfirma, die schon seit Jahren für eine Miterbin tätig ist und den ich wegen nicht Neutralität abgelehnt habe. Jedoch gibt es einen alten Testamentsvollstrecker, der diesen Steuerberater die Betreuung für den gesamten Nachlass anvertraut hat. Dieser Testamentsvollstrecker hatte sich vom Steuerberater ein gesamte Bezahlung plus 66 000 Übermassdntnahme genehmigt und ausgezahlt über das gesamt Jahr hinweg, trotz meiner Ptotest und auch jetzt, ohne dass der TV ein Nachlassverzeichnis erstellt hat, einen Euro ausgezahlt hat und auch keine Rechnungslegung gemacht hat, ausser dass er ab und zu unzusammenhängende Kontoauszüge schickt.. Nun ist diesetr Testamentsvollstrecker wegen Parteilichkeit und der Nicht Erstellung des Nachlassverzeichnis abgesetzt worden, jedoch nicht wegen der Übermassentnahme, und der Steuerberater hat schon ohne jede Beratung mit mir eine Erbschaftsteuererklärung abgegeben, dir teilweise Werte unterschlagen hat, obwohl er davon wusste, teilweise eine Hypothek an einem Grundstück als ein Guthaben verrechnet, also total irre. Es gibt mindesten sechs Posten, die falsch sind, ich habe schon vorsorglich Einspruch beim FÄ gestellt,

Es gibt jetzt noch einen zweiten Testamentsvollstrecker, der Ehemann der Miterbin, der eigentlich nur für die Verwaltung einer Mietsimmobilie zuständig gewesen ist, total mit allem überfordert ist und den ich nun absetzen lassen muss, jedoch dauert das ja zu lange für die Steuererklärung, und ob der erste TV wirklich aufgibt, ist fraglich, denn er wird evtl in Revision gehen. Der zweite TV hat nie einen einzigen Brief an ihn von mir beantwortet.. Er hat wohl kein Problem mit dem Steuerberater.

Jedoch will ich nun erreichen, dass eine neue neutralevSteuerberaterkanzlei mit Erfahrung in Erbrecht alles übernimmt, und dann auch mit allen Miterben gleichermassen zusammenarbeitet. Dazu will ich natürlich die gesamten Rechnungslegung kontrolliert haben und die Kontoauszüge, die man mir bis jetzt verweigert hat, selbst von den Banken teilweise, obwohl sie einen Erbschein vorgelegt bekommen haben, mit der Begründung, es gäbe ein Testamentsvollstrecker. Dazu hat der Steuerberater sich schon eine Bezahlung von über 30 000 Euro vom Nachlass genehmigt, selbst anfänglich hat er noch zusätzlich gleich über 3000 Euro verlangt. Jetzt will er auch noch die Steuererklärung der Mutter übernehmen, obwohl er absolut unfähig und evtl betrügerisch ist. Was kann ich tun?
Bitte senden Sie mir eine kurze Antwort und ob Sie bereit sind, dies per Telefon zu besprechen. Gibt es einen Anspruch einer Miterbin den Steuerberater eines abgesetzten TV abzulehnen oder gibt es wieder nur Schadensersatzansprüche ? Kann man bei einer Internetbewertung über einen Steuerberater oder Testamentsvollstrecker verklagt werden, wenn man Tatsachen berichtet? Dies könnte evtl ein Druckmittel sein, denn ich bin fast verzweifelt.
Vielen Dank. Mit freundlichen Grüssen

09.03.2021 | 14:48

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr entgegengebrachtes Vertrauen.

Bzgl. des TV können Sie beim zuständigen Nachlassgericht einen Antrag auf Entlassung des TV stellen. Dieser Antrag ist erfolgreich, sofern ein wichtiger Grund im Sinne des Gesetzes vorliegt. Unter diese wichtigen Gründe im Sinne des § 2227 Abs. 1 BGB fallen
- Fälle einer groben Pflichtverletzung (zB Verstoß gegen die Verpflichtung, unverzüglich ein Nachlassverzeichnis vorzulegen),
- Verstoß gegen die Verpflichtung, über die Verwaltertätigkeit ordnungsgemäß Rechnung zu legen (z.B. auch korrekte Vergütung der Tätigkeit aus dem Nachlass),
- Interessengegensatz zwischen ZV und Erben (BayObLG, Beschl. 08.06.2001, 1 Z BR 74/00),
- sowie auch wenn begründeter Anlass zur Annahme besteht, dass eine weitere Tätigkeit zu einer Gefährdung der Erben bzw. des Nachlasses besteht. Ein auf Tatsachen begründetes Misstrauen in die Unparteilichkeit rechtfertigt eine Entlassung.

Bzgl. des Steuerberaters stellt sich die Frage, worauf seine Mandatierung überhaupt noch beruht. Wenn ich Sie richtig verstehe, handelt es sich um den StB eines entlassenen TV. Mit dessen Entlassung sollte üblicherweise auch das Mandat beendet sein.

Sofern nachweisbare Tatsachen vorliegen, die strafrechtlich relevante Tätigkeiten begründen, empfiehlt sich ein Hinweis an die zuständige Kammer sowie ein Einschalten der Staatsanwaltschaft wegen Untreue, u.a.

Ich hoffe, Ihre Fragen verständlich beantwortet zu haben. Nehmen Sie gerne dazu noch Kontakt auf.

Mit freundlichen Grüßen
Victoria Meixner


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