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Abgebot bzw Rechnung

15.05.2014 13:04 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Wir haben ein Angebot von einer Hoch.-Tiefbau Firma GmbH erhalten,laut Angebot
1 Aushub der Hoffläche laden und abfahren ca. 235,00 a cbm 10,30 2.420,50
2 Frostschutzmaterial 0/32 liefern ca. 270,00 a to 15,80 2.420,00
einbauen und verdichten
3 Kantensteine 8/25/100 Grau-liefen
und in Betron versetzen ca. 84,00 a lfm 17,30 4.266,00
4 Fräßgut liefern,einbauen und verdichten ca. 100,00 a to 17,20 1.453,20


Für zusätzliche Arbeiten
------------------------------------
Facharbeiten a Std. 44,20
Minibagger incl. Bedienung a. Std. 57,85
3-Achser incl. Bedienung a. Std. 65,80
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Summe Netto 10.560,20
Heute am 15.05.2014 kam der Gute Mann mit einer Rechnung
über 19.000,00 Euro an

15.05.2014 | 14:49

Antwort

von


(99)
Bleichstraße 6
60313 Frankfurt am Main
Tel: + 49 (0) 69 / 40 03 18 45
Web: http://www.businesslawfrankfurt.de
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Sehr geehrter Fragesteller,


vielen Dank für Ihre Frage.

Die Beurteilung des sehr knapp mitgeteilten Sachverhalts steht unter mehreren Vorbehalten. Unter anderem ist es möglich, dass Sie mit dem Unternehmer vertragliche Regelungen getroffen haben, die von der Gesetzeslage abweichen.

Kostenvoranschläge sind in der Regel unverbindlich. Den Unternehmer trifft jedoch die Pflicht, eine wesentliche Überschreitung eines Kostenvoranschlages unverzüglich anzuzeigen (§ 650 Abs. 2 BGB). Diese wesentliche Überschreitung berechtigt den Besteller außerdem zur Kündigung (§ 650 Abs. 1 BGB).

Zeigt der Besteller die Überschreitung nicht an, kann er sich schadensersatzpflichtig machen. Hierfür müssen die Gründe für die Überschreitung allerdings in der Sphäre des Unternehmers liegen. So etwa, wenn der Unternehmer die Grundlagen der Kostenschätzung vor Ort unzureichend ermittelt hat.

Unter Umständen wird dann nur die hypothetische Vergütung bis zum Zeitpunkt des an sich erforderlichen Hinweises geschuldet. Auch weitere Schäden, die durch den verzögerten Hinweis entstehen, können ersatzpflichtig sein.

Ob einer Überschreitung wesentlich ist, kann man nicht schematisch beurteilen. Eine Überschreitung von über 15 % bis (maximal) 20 / 25 % wird man als wesentlich anzusehen haben. In Ihrem Fall ist man geneigt eine wesentliche Überschreitung anzunehmen, wenn man unbefangen die Zahl € 10.000,00 mit der Zahl € 19.000,00 ins Verhältnis setzt.

Eine abschließende Beurteilung der Sach- und Rechtslage ist nur im Rahmen eines regulären Mandats mit vollständigen Einsicht in alle relevanten Unterlagen möglich. Hierfür können Sie sich gerne an mich wenden.


Mit freundlichen Grüßen


Christian Schilling
-Rechtsanwalt-


Rechtsanwalt Christian Schilling

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