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Abgabe der EV + Kauf auf Rechnung = Anzeige wg. Betrug

27.09.2008 03:11 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Guten Tag,

ich hatte am 14. Fenbruar 2008 die Eidesstaatliche Versicherung abgegeben und danach bei einer Firma Aufkleber im Wert von 80,- € bestellt, aber auf Rechnung, da ich es mit Kollegen zusammen für unser Musik-Studio bestellt hatten.

Die Ware war auch geliefrt und die Rechnung war mit dabei. Da ich von meinen Kollegen das Geld nicht bekommen habe, konnte ich die Rechnung der Firma nicht bezahlen und die Firma hatte mich angedroht mit einer Anzeige wg. Eingehungsbetrug, weil der über die Creditreform AG eine Information über meine Wirtschaftlichen Verhältnisse geholt hatte und dort die EV gesehen hatte. Ich habe Ihm dann zugesagt, dass ich den Betrag bis spätestens eine Woche zahlen werde, nur hatte dann auch immer noch kein Geld bekommen und somit war die Zahlung erfolglos.

Am kommenden Dienstag ist die Hauptverhandlung im Gericht, da ich bei der Polizei nicht war, da ich mich in dem Zeitraum, wo ich die Einladung bekam nicht in Deutschland befand.

Ich werde dort ohne einen Anwalt gehen, oder würden Sie mir einen empfehlen, es soll auch ein Jugendstrafverteidiger sein.

Welche Strafe konnte ich bekommen? Ich habe vor die Zahlung Morgen zu veranlassen bzw. zu überweisen, damit ich einen Beleg mitnehmen kann, dass ich die Summe ausgeglichen habe.

Was für eine Strafe würde ich in diesem Fall bekommen?


Vielen Dank für Ihre Bemühungen.


Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

ich denke nicht, dass es zu einer Verurteilung kommen wird, sofern Sie noch nicht einschlägig vorbestraft sind. Der Richter wird es wohl bei einer Ermahnung belassen.

Man müsste Ihnen ansonsten nachweisen können, dass sie bei Bestellung der Waren zumindest damit gerechnet haben, diese nicht bezahlen zu können. Da Sie diese Artikel aber (zumindest auch) für andere bestellt haben, gehe ich davon aus, dass Sie sicher damit gerechnet haben, den Kaufpreis begleichen zu können. Dies sollten Sie dem Richter deutlich machen.

Bitte gehen Sie aber davon aus, dass der Richter weitere Hintergründe, evt. auch die Namen der Kollegen, erfragen wird.

Den Schaden sollten Sie in jedem Falle vor der Verhandlung beglichen haben, da sich das sehr vorteilhaft auswirken dürfte.

Sofern Sie also das erste Mal wegen einer solchen Tat vor Gericht stehen, sollte Sie die Sache also nicht allzu sehr beunruhigen.

Die Kosten für die Beauftragung eines Anwalts halte ich in Ihrem Fall für nicht gerechtfertigt.

Bitte nutzen Sie bei Rückfragen die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 27.09.2008 | 03:34

Danke für die schnelle Antwort.

Wie ist es denn eigentlich, wenn der Kollege seinen Namen nicht bekanntgeben möchte, da es ja etwas unter mir und den Kollegen ist, der kann ja der Richterin sagen, dass er mit der sache nichts zu tun hat, da ich ja keine beweise habe. Da will ich auch keine Namen nennen, denn ich weiß nicht was der dann bei einer vernehmung sagen würde.


Freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.09.2008 | 02:22

Sie sind natürlich nicht verpflichtet, Namen zu nennen. Nur ist es nicht nachvollziehbar, wenn Sie sich verweigern, Ihre Angaben dadurch glaubhaft zu machen, zumal Sie Ihre Kollegen mit diesem Verhalten erst in diese Lage gebracht haben und darüber hinaus keine Nachteile – wie etwa eine strafrechtliche Verfolgung - zu befürchten hätten. Rechnen Sie in diesem Falle damit, dass der Richter Ihnen glauben und Ihre Angaben als reine Schutzbehauptung werten wird. Ich glaube im Übrigen nicht, dass der Richter Ihre Kollegen als Zeuge laden würde, sondern – sofern er überhaupt danach fragen sollte - will er nur die Glaubwürdigkeit Ihrer Aussage abklopen. Im Übrigen wären die Kollegen im Falle einer Zeugenvernehmung zur Wahrheit verpflichtet und würden sich im Falle Falschaussage strafbar machen.

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