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Abfindungserklärung Auswirkungen

| 08.01.2021 12:23 |
Preis: 30,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Sehr geehrte Damen und Herren, nach einem Verkehrsunfall hatte ich Prellungen. Alles ist vollständig ausgeheilt und die Prognose des Arztes lassen darauf schließen, dass auch nichts mehr zu erwarten ist. In Absprache mit meinem Anwalt habe ich die Abfindungserklärung unterschrieben. Erst im Nachhinein habe ich erfahren,dass die Verdienstausfall Forderungen meines Arbeitgebers noch nicht durch sind. Mir wurde gesagt,dass die Abfindungserklärung sich erstens nur auf meine Belange bezieht und ich damit nicht von Belangen Dritter zurücktreten kann und sich auf zukünftige Ereignisse bezieht, also beispielsweise einem Verdienstausfall aufgrund des Unfalls der noch nicht eingetreten ist. Das heißt der rückwirkend geltend zu machende Verdienstausfall vom Schadensereignis bleibt davon unberührt?
Danke im Voraus

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung dürfte davon auszugehen sein, dass Sie aufgrund eines Verkehrsunfalls, den ein anderer Verkehrsteilnehmer verursacht und verschuldet hat, Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche geltend gemacht haben.

Sie sagen allerdings nicht, worauf sich die Abfindungserklärung bezieht. Üblich sind solche Erklärungen bei der Geltendmachung von Schmerzensgeld, um sicherzustellen, dass mit einer einmaligen Schmerzensgeldzahlung alle diesbezüglichen Ansprüche abgegolten sind. D.h., sollten sich aufgrund der unfallbedingten Verletzungen später weitere körperliche Schäden herausstellen, können diesbezüglich auch keine Ansprüche mehr geltend gemacht werden.


2.

Wenn der Arbeitgeber seinerseits Ansprüche stellt, wären dessen Ansprüche von der Erklärung nicht umfasst.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 08.01.2021 | 15:28

Es war ein unverschuldeter Wegeunfall. Das heißt die zuständige Bg als auch mein Arbeitgeber machen ihre Kosten geltend. Nach sorgfältiger Abwägung und Absprache mit meinem Anwalt bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass keine Folgeschäden zu erwarten sind und ich das Prozedere durch die Abfindungserklärung hinter mich bringen möchte. Die Formulierung lautet:"als auch unabhän-
gig davon, ob diese bekannt oder unbekannt, voraussehbar oder nicht voraussehbar sind, endgültig
und vollständig abgefunden sind. (wir) versichere(n) gleichzeitig, dass für den Personen- oder Sachschaden von anderer Seite
(z. B. Sozialhilfeträger, Versicherung) eine Zahlung weder erfolgt noch zu erwarten ist." Bei mir sind die Regulierung des Sachschadens und des Schmerzensgeldes erfolgt. Ich hatte nur Sorge,dass ich die Belange durch die Anerkennung der Abfindungserklärung umgangen habe. Für zukünftig mögliche Belange aus Folgeschäden bin ich nun komplett selbst verantwortlich. Aber die aktuell noch offenen Belange (Arbeitgeber, Krankenversicherung) sind aktuell unberührt?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.01.2021 | 16:03

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:

Da es sich um eine Erklärung zwischen der gegnerischen Haftpflichtversicherung einerseits und Ihrerseits handelt, betrifft die Formulierung Ansprüche Dritter nicht.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 10.01.2021 | 07:13

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