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Abfindung und Krankengeld

| 27.09.2018 12:36 |
Preis: 70,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Krankheitsbedingte Kündigung und Abfindung

Hallo ! ich bin seit 11 Jahren im Unternehmen tätig. Seit März 2018 bin ich krank geschrieben. Zur zeit beziehe ich das Krankengeld. Ich habe meinem Arbeitgeber persönlich mitgeteilt, dass ich diesen Beruf nicht mehr ausüben kann auf Grund der Krankheit. Andere Möglichkeit im Unternehmen tätig zu werden bestehe nicht. Daraufhin wurde mir mitgeteilt, dass ich 18 Monate Zeit habe zum nachdenken, ob ich gehe oder nicht. Und falls ich gehen soll, dann wollen sie mich mit einer Abfindung unterstützen. Wie das abgehen soll, ( die Summe der Abfindung, und wie mein Vertrag gekündigt werden soll; diese Details wurden nicht besprochen). Inzwischen habe ich von der Deutschen Rentenversicherung Zusage erhalten für die Umschulung ( Bescheid von 14 August 2018 ) und am 2 Oktober habe ich mein erstes Termin bei der Deutschen Rentenversicherung zur Feststellung, welche Maßnahmen hierzu erforderlich sind.
Die Frage; Wie soll ich mich verhalten gegenüber meinem Arbeitgeber ( ich habe meinem Arbeitgeber noch nichts mitgeteilt wegen der Umschulung. Das wollte ich erst nach dem Termin am 2 Oktober tun ) ..... Und noch eine Frage: Wann soll die Kündigung erfolgen und auf welche Art und Weise, wenn ich die Abfindung bekommen soll ? Dabei es zu beachten, dass es noch nicht feststeht, ab wann die Leistungen von der Deutschen Rentenversicherung gezahlt werden. Und wenn ich die Abfindung ausgezahlt bekomme, welche Auswirkung hat es auf das Beziehen von Krankengeld und auf die Leistungen der Umschulung der deutschen Rentenversicherung ?
27.09.2018 | 13:22

Antwort

von


(247)
Hopfengartenweg 6
90451 Nürnberg
Tel: 091138433062
Web: http://www.frischhut-recht.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfragen möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihre Fragen:

1.
Wie soll ich mich gegenüber meinem Arbeitgeber verhalten, wann soll die Kündigung erfolgen und auf welche Art und Weise, wenn ich die Abfindung bekommen soll ?

Zu welchem Zeitpunkt eine krankheitsbedingte Kündigung erfolgen wird, kann hier natürlich nicht beurteilt werden. Fest steht jedoch, dass eine krankheitsbedingte Kündigung nicht ohne weiteres möglich ist.

Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre zu er­war­ten­den Fehl­zei­ten zu ei­ner er­heb­li­chen Be­ein­träch­ti­gung der be­trieb­li­chen und/oder wirt­schaft­li­chen In­ter­es­sen Ihres Ar­beit­ge­bers führen. Dies ist nur bei Störun­gen des Be­triebs­ab­laufs oder bei er­heb­li­chen Be­las­tun­gen Ihres Ar­beit­ge­bers mit Lohn­fort­zah­lungs­kos­ten der Fall.

Schließlich muss Ihre Arbeitgeber Ihnen zunächst ein sog. be­trieb­li­ches Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ment anbieten. Hierzu ist Ihr Ar­beit­ge­ber gesetzlich verpflichtet. Die Wiedereingliederung dient der ge­mein­sa­men Klärung, wie Ihre Ar­beits­unfähig­keit möglichst über­wun­den wer­den und mit wel­chen Leis­tun­gen und Hilfestellungen einer erneuten Ar­beits­unfähig­keit vor­ge­beugt und Ihr Arbeitsplatz ggf. er­hal­ten wer­den kann.

Soweit Sie sich hingegen einvernehmlich durch einen sog. Aufhebungsvertrag mit Ihrem Arbeitgeber verständigen, so können Sie eine einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses auch von der Zahlung einer Abfindung abhängig machen. Die Höhe einer angemessenen Abfindung für den Verlust Ihres Arbeitsplatzes ist Verhandlungssache und in erster Linie von der Dauer Ihrer Betriebszugehörigkeit abhängig.

Grundsätzlich wäre Ihnen zu empfehlen Ihrem Arbeitgeber einerseits zu signalisieren, dass Sie eine Kündigung nicht ohne weiteres hinnehmen werden, andererseits jedoch bei Zahlung einer angemessenen Abfindung grundsätzlich bereit wären über eine einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu verhandeln. Sollte sich auch Ihr Arbeitgeber verhandlungsbereit zeigen, sollten Sie sich für die Abwicklungsverhandlungen idealer Weise anwaltlich vertreten lassen. Ihre Umschulung müssen und sollten Sie zunächst nicht erwähnen.

2.
Und wenn ich die Abfindung ausgezahlt bekomme, welche Auswirkung hat es auf das Beziehen von Krankengeld und auf die Leistungen der Umschulung der deutschen Rentenversicherung ?

Eine echte Abfindung wird grundsätzlich weder auf das Krankengeld noch auf Leistungen der deutschen Rentenversicherung angerechnet. Sie ist auch nicht sozialversicherungspflichtig, jedoch steuerpflichtig.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei der Abwicklung Ihres aktuellen Arbeitsplatzes anwaltliche Unterstützung benötigen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit gern zur Verfügung, da meine Kanzlei gerade auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Ich hoffe ansonsten, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen




Dipl.iur. Mikio A. Frischhut
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Mikio Frischhut


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"Ich bin nicht so mächtig in deutsch und hatte bedenken, dass ich diese Anwaltssprache nicht verstehen würde. Aber ich war sehr zufrieden mit der Antwort; verständlich und sehr hilfreich. Ich kann Herrn Frischhut nur weiter empfehlen."
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