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Abfindung nach betriebsbedingter Kündigung

| 16.03.2016 08:33 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Guten Tag,

da mir betriebsbedingt von meiner Firma gekündigt wurde, habe ich eine Frage zum Thema Abfindung.

Es handelt sich bei meinem Arbeitgeber um ein mittelständisches Unternehmen mit ca. 100 Angestellten.

Ich bin dort seit Dezember 2009 angestellt. Zunächst acht Monate als Trainee, danach in einer unbefristeten Festanstellung. Wobei ich seit Juli 2012 bis heute in Elternzeit bin, da ich zwei Kinder bekommen habe. Diese endet im April diesen Jahres.

Während meiner Elternzeit ging der Auftrag für das Projekt bei dem ich mitgearbeitet habe, an eine andere Firma und so wurde meinen Kollegen und, mit Ende meiner Elternzeit, nun auch mir gekündigt. Eine entsprechende gleichwertige Stelle kann nicht angeboten werden.
Mir soll im April zum Quartalsende gekündigt und bis dahin mein monatliches Gehalt gezahlt werden während ich freigestellt bin.

Nun ist meine Frage, ob die Firma nicht zusätzlich eine Abfindung zahlen müsste.

Vielen Dank für das Beantworten meiner Frage.

Guten Morgen,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Einen gesetzlichen Anspruch auf Zahlung einer Abfindung haben Sie nur unter den Voraussetzungen des § 1a KSchG :

"Kündigt der Arbeitgeber wegen dringender betrieblicher Erfordernisse ... und erhebt der Arbeitnehmer ... keine Klage auf Feststellung, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist, hat der Arbeitnehmer mit dem Ablauf der Kündigungsfrist Anspruch auf eine Abfindung. Der Anspruch setzt den Hinweis des Arbeitgebers in der Kündigungserklärung voraus, dass die Kündigung auf dringende betriebliche Erfordernisse gestützt ist und der Arbeitnehmer bei Verstreichenlassen der Klagefrist die Abfindung beanspruchen kann."

Sie sollten also darauf achten, dass im Kündigungsschreiben gerade und ausschießlich wegen dringender betrieblicher Gründe gekündigt wird und dass der Hinweis auf die Ihnen zustehende Abfindung erwähnt wird.

Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie die Kündigung innerhalb von 3 Wochen nach Erhalt beim Arbeitsgericht anfechten und versuchen, eine vergleichsweise Lösung zu erzielen, die dann die Zahlung einer Abfindung enthält.

Zur Höhe der Abfindung gibt § 1a Abs. 2 KSchG 0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses vor.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 03.04.2016 | 23:02

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