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Abfindung - erst Vollzeit, dann Teilzeit

31.05.2006 23:02 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


12:19

guten tag,

ersteinmal schön, dass es so eine seite gibt. folgende fragestellung ergibt sich: in unserem betrieb wird gerade ein sozialplan durchgeführt, von dem ich auch betroffen bin. lt. sozialplan wird bis zum 3-fachen monatsgehalt pro beschäftigungsjahr gerechnet bzw. abfindung gezahlt. ich war fast 5 jahre vollzeit 38,5 std. beschäftigt, daraufhin 2 jahre auf teilzeit 13 Std.

Was wird als Bemessungsgrundlage für den Abfindungsanspruch gerechnet, bzw. gibt es eine Vorschrift auf die man sich berufen kann, sollte die Vollzeit nicht angerechnet werden?

Beschäftigungsdauer: seit 08/99
Als Beispiel mit Berücksichtigung der Vollzeit:
2000 x 3 x 4 + 550 x 3 x 3 = Höhe der Abfindung

ohne Berücksichtigung:
550 x 3 x 7 = Höhe der Abfindung

Vielen Dank für Ihre Antwort!

mfg

31.05.2006 | 23:15

Antwort

von


(892)
Robert-Perthel-Str. 45
50739 Köln
Tel: 022180137193
Web: http://www.rechtsanwalt-schwartmann.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine gesetzliche Vorschrift, auf die Sie sich berufen könnten, gibt es nicht. Im Gegenteil: Nach § 1a KSchG: Abfindungsanspruch bei betriebsbedingter Kündigung wird sogar nur ein halber Monatslohn pro Beschäftigungsjahr angesetzt.

Als Monatsverdienst gilt das Gehalt im letzten Monat. Dies ergibt sich aus § 10 KSchG: Höhe der Abfindung :


(3) Als Monatsverdienst gilt, was dem Arbeitnehmer bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit in dem Monat, in dem das Arbeitsverhältnis endet (§ 9 Abs. 2), an Geld und Sachbezügen zusteht.


Sofern der Sozialplan keine Regelung enthält, die eine anderweitige Auslegung erlaubt, werden Sie eine Berücksichtigung des Vollzeitverdienstes nur im Verhandlungswege durchsetzen können. Eine Stütze im Gesetz findet diese Auslegung nämlich leider nicht.

Ich bedauere, Ihnen keine günstigere Mitteilung machen zu können.


Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt, Köln




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
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Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 31.05.2006 | 23:19

guten tag,

danke für die schnelle antwort. es macht ja nichts - wichtig war für mich nur, die rechte zu kennen bzw. sie auch durchsetzen zu können und mich nicht für dumm verkaufen zu lassen.

sie haben mir damit sehr geholfen!

mfg

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 25.06.2006 | 12:19

Ich freue mich, daß ich Ihnen helfen konnte.

Mit freundlichem Gruß

A. Schwartmann

ANTWORT VON

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