Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.015
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Abfindung - erst Vollzeit, dann Teilzeit


31.05.2006 23:02 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



guten tag,

ersteinmal schön, dass es so eine seite gibt. folgende fragestellung ergibt sich: in unserem betrieb wird gerade ein sozialplan durchgeführt, von dem ich auch betroffen bin. lt. sozialplan wird bis zum 3-fachen monatsgehalt pro beschäftigungsjahr gerechnet bzw. abfindung gezahlt. ich war fast 5 jahre vollzeit 38,5 std. beschäftigt, daraufhin 2 jahre auf teilzeit 13 Std.

Was wird als Bemessungsgrundlage für den Abfindungsanspruch gerechnet, bzw. gibt es eine Vorschrift auf die man sich berufen kann, sollte die Vollzeit nicht angerechnet werden?

Beschäftigungsdauer: seit 08/99
Als Beispiel mit Berücksichtigung der Vollzeit:
2000 x 3 x 4 + 550 x 3 x 3 = Höhe der Abfindung

ohne Berücksichtigung:
550 x 3 x 7 = Höhe der Abfindung

Vielen Dank für Ihre Antwort!

mfg

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine gesetzliche Vorschrift, auf die Sie sich berufen könnten, gibt es nicht. Im Gegenteil: Nach § 1a KSchG wird sogar nur ein halber Monatslohn pro Beschäftigungsjahr angesetzt.

Als Monatsverdienst gilt das Gehalt im letzten Monat. Dies ergibt sich aus § 10 Abs. 3 KSchG:


(3) Als Monatsverdienst gilt, was dem Arbeitnehmer bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit in dem Monat, in dem das Arbeitsverhältnis endet (§ 9 Abs. 2), an Geld und Sachbezügen zusteht.


Sofern der Sozialplan keine Regelung enthält, die eine anderweitige Auslegung erlaubt, werden Sie eine Berücksichtigung des Vollzeitverdienstes nur im Verhandlungswege durchsetzen können. Eine Stütze im Gesetz findet diese Auslegung nämlich leider nicht.

Ich bedauere, Ihnen keine günstigere Mitteilung machen zu können.


Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt, Köln




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
Gleueler Str. 249 D-50935 Köln
Tel: (0221) 355 9205 / Fax: (0221) 355 9206 / Mobil: (0170) 380 5395
Sipgate: (0221) 355 333915 / Skype: schwartmann50733
www.rechtsanwalt-schwartmann.de
www.mietrecht-in-koeln.de
www.net-scheidung24.de
www.online-rechtsauskunft.net
<img src="http://www.andreas-schwartmann.de/logo.gif">

Nachfrage vom Fragesteller 31.05.2006 | 23:19

guten tag,

danke für die schnelle antwort. es macht ja nichts - wichtig war für mich nur, die rechte zu kennen bzw. sie auch durchsetzen zu können und mich nicht für dumm verkaufen zu lassen.

sie haben mir damit sehr geholfen!

mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.06.2006 | 12:19

Ich freue mich, daß ich Ihnen helfen konnte.

Mit freundlichem Gruß

A. Schwartmann

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER