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Abfindung brutto / netto


13.11.2007 14:10 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Karin Plewe



Guten Tag,

mein Arbeitgeber hat mir betriebsbedingt gekündigt und konnte keine ausreichenden Gründe dazu vortragen.
Vor dem Arbeitsgericht einigten wir uns daher dahingehend, dass er mir für den Verlust des Arbeitsplatzes eine Abfindung in Höhe von 13.000,- € brutto zahlt.
Dies geschah einige Wochen später auch, allerdings wurden mir die vollen 13.000,- € überwiesen und diese durch meinen ehemaligen Arbeitgeber also nicht versteuert.
Nun verlangt er, dass ich ca. 3.700,- € an ihn zurückzahlen soll, was ich aber nicht unbedingt nachvollziehen kann.

Da ich die Abfindung bei meinem Lohnsteuerjahresausgleich sowieso angeben muss, kann ich diese doch auch dann selbst versteuern oder liege ich mit dieser Annahme falsch?

Meine finanzielle Lage lässt es bedingt durch die momentane Arbeitslosigkeit ohnehin nicht zu, den geforderten Betrag zurückzuzahlen.

Zudem kann es ja auch nicht mein Problem sein, wenn ein "Kaufmann" brutto und netto nicht unterscheiden kann.

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar!

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Sehr geehrter Fragesteller,

leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die Forderung des Arbeitgebers rechtens ist.

Der Arbeitgeber muss die Lohnsteuer, die er vom Lohn einbehalten muss (dies gilt auch für Abfindungen) beim Finanzamt anmelden und haftet für die Zahlung, d.h. für diese Beträge ist er selbst gegenüber dem Finanzamt zahlungspflichtig. Deshalb kann er den versehentlich überwiesenen Betrag von Ihnen verlangen.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

info@kanzlei-plewe.de
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