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Abfindung bei Standort-Schließung in Firma als Konzerntochter

17.09.2019 12:37 |
Preis: 38,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich arbeite in einer kleinen Firma (welche jedoch Teil eines großen Konzerns ist). Hier in Hamburg sind wir zwei MA in München ca. 10.

Nun wurde in Aussicht gestellt, dass der HH-Standort wohl nicht mehr dauerhaft weitergeführt werden wird, ich ja jedoch nach München ziehen könne …

Der Firma geht es meiner Meinung nach gut, dass der Standort hier jedoch mehr kostet als dieser erwirtschaftet, weiß ich auch.

Kann ich nun bei einer Kündigung auf eine Abfindung hoffen oder gibt es hier keine Grundlage?
Betriebsrat gibt es keinen.
17.09.2019 | 13:12

Antwort

von


(23)
Feldmannstraße 26
66119 Saarbrücken
Tel: 0681 9102551
Web: http://kanzleiarbeitsrecht.org
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das ist schon sehr misslich. Aber wenn ein Standort geschlossen wird, ist das eine betriebliche Entscheidung gegen die man arbeitsrechtlich wenig machen kann.

Sie erwähnen, dass ihre Firma Teil eines Konzerns ist.
Das könnte bedeuten, dass Sie einen Anspruch auf einen Arbeitsplatz im Konzern geltend machen könnten, wenn es da was in der Nähe von Hamburg oder ihrem Wohnort gibt. Der Arbeitspaltz muss natürlich mit ihren Vereinbarungen im Arbeitsvertrag, also auch der Tätigkeitsbeschreibung entsprechen. Da könnten Sie bei ihrem Arbeitgeber mal nachhaken.

Was einen Abfindungsanspruch betrifft, muss ich Sie enttäuschen. Diesen gibt es nur in einem gerichtlichen Vergleich, bzw. bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses wegen Zerrüttung. Sie können natürlich gegen die Kündigung auch gerichtlich vorgehen.

Sofern ihr Arbeitgeber also kein freiwilliges Angebot dazu macht, werden Sie eine betrieblich bedingte Kündigung wohl akzeptieren müssen.

Ihr Arbeitgeber muss Ihnen aber die Möglichkeit nach München zu wechseln mit einer sogenannten Änderungskündigung erstmal anbieten.
Sofern der Arbeitsort im Vertrag nicht fix mit Hamburg festgelegt wurde, kann er Sie aber auch einfach nach München versetzen und wenn Sie sich weigern, dann eben auch kündigen.

Die ündigung wäre dann hier, ihre Angaben bewertet, wohl in jedem Fall wirksam und würde auch vor dem Arbeitsgericht bestätigt werden ohne Abfindungsanspruch.

Trotzdem würde ich es dann versuchen eine Abfindung durch Vergleich auszuhandeln, es also über das Gericht wenigstens zu versuchen. Die Gerichtes sind oft bemührt eine arbeitnehmerfreundliche Regelung dann zu funden und zu verlieren haben Sie ja eigentlich nichts, sofern Sie nicht direkt eine Anschlussarbeit finden.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Andreas Orth, LL.M.

ANTWORT VON

(23)

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66119 Saarbrücken
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