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Abfindung Auszahlungszeitpunkt

17.06.2008 09:26 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Schweizer


Ich habe die Möglichkeit, mein Arbeitsverhältnis mittels einer höheren Abfindung zu beenden.
Mein Arbeitgeber lässt mir die Wahl, wenn ich das Unternehmen z.b. zum 30.08.08 verlasse, dennoch den Abfindungsbetrag zum 01.01.09 auszahlen zu lassen, was große Vorteile bringen könnte.
Nehmen wir den Fall an, daß ich zum 01.09.08 einen neuen Arbeitgeber finde, mit dem ich dann ausmache im Jahre 2009 nur auf 400 Euro Basis zu arbeiten um den maximalen Steuervorteil zu bekommen.
Steuertechnisch gesehen wäre diese Lösung für mich am besten, wäre dies auch steuerrechtlich haltbar oder wäre dies Gestaltungsmißbrauch und was für Konsequenzen hätte dieses?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Online-Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

Nach ständiger BFH-Rechtsprechung kommt es für die Anwendung der Fünftelregelung entscheidend darauf an, dass die Abfindung in EINEM Veranlagungszeitraum komplett zufließt und die anlässlich der Beendigung eines Dienstverhältnisses gezahlte Entschädigung die bis zum Ende des Zufluss-Veranlagungszeitraums entgehenden Einnahmen übersteigt (z. B. BFH v. 16.03.1993 - XI R 10/92, BStBl 1993 II S. 479).
Der Zuflussveranlagungszeitraum (hier: 2009) muss insoweit nicht zwingend das Ausscheidungsjahr (hier: 2008) sein.

Von daher ist die von Ihnen angedachte Lösung steuerrechtlich ohne Weiteres machbar; einen Gestaltungsmissbrauch kann ich insoweit nicht erkennen.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.

Mit besten Grüßen

Reinhard Schweizer
Rechtsanwalt, Dipl.-Finanzwirt

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