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Abbruch einer DHH, kann der Nachbar Eingriffe in sein Haus verweigern?

| 21.05.2017 20:26 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


Hallo,

wir sind Besitzer einer Doppelhaushälfte von 1928, die nun abgerissen werden soll. Die Doppelhäuser teilen sich eine Kommunwand. Die Eigentumsverhältnisse bzgl. der gemeinsamen Wand sind nicht bekannt.

Für die statische Absicherung des Nachbarhauses ist es erforderlich, dass in den Deckenbalken des Nachbarhauses Anker gesetzt werden. Sprich, wir müssen in das Eigentum des Nachbarn eingreifen, um dieses Abzusichern und zu Ertüchtigen.

Nun erpresst uns der Nachbar. Er gibt uns nur seine Einwilligung für die Maßnahmen, wenn wir ihm eine hohe Geldsumme geben.

Haben wir einen rechtlichen Anspruch darauf, sein Grundstück und Haus zu betreten und bauliche Maßnahmen an seinem Haus durchzuführen, wenn ein Abbruch statisch ohne diese nicht möglich ist?
Falls es einen solchen Anspruch gibt, gilt dieser auch, wenn alternative Absicherungskonzepte finanziell nicht machbar sind?

Vielen Dank!

21.05.2017 | 23:12

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Trennwände stehen grundsätzlich im Eigentum beider Parteien. Wenn der Abriss des Hauses allerdings nicht ohne Eingriff in das Eigentum des Nachbarn möglich ist und die Sicherungsmaßnahmen keine bleibenden Schäden am Nachbarhaus verursachen, muss der Nachbar dies dulden. Sie können Sie auch dazu notfalls gerichtlich dazu verpflichten, sofern Sie die Kosten dafür tragen (wovon ich ausgehe). Ein finanzieller Vorteil wird dem Nachbar allerdings nicht gewährt werden, da die Maßnahme ihn lediglich entschädigen, nicht bereichern soll.

Sie sollten ihm daher schriftlich eine Frist zur Zustimmung von 14 Tagen setzen und bekunden, dass sämtliche Kosten übernommen werden. Hält er sich nicht daran, können Sie die Zustimmung einklagen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 23.05.2017 | 07:23

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