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Abänderungsklage Unterhalt


22.11.2007 09:45 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geeehrte Damen und Herren,

bin seid dem Jahr 2003 geschieden, habe 1 Kind, heute 7 Jahre alt, zahle 200 € Kindesunterhalt plus 900 € Ex-Unterhalt jeden Monat (durch Vergleich tituliert). Meine Ex-Frau ist Musiklehrerin (freiberuflich) und verdient ca. 300 € monatlich, lt. Einnahmen/Überschussberechnung (wurde nie mit eingerechnet).
Ich bin Beamter und habe noch eine Werbeagentur.
Der Unterhaltsvergleich ist bis Sept. 2008 festgeschrieben worden von beiden Parteien. Da wird meine Tochter dann 8 Jahre alt.

Zu meinen Fragen:
Bin ich nun bis dahin gebunden oder zählt schon das neue Unterhaltsgesetz ab: 1.01.08? (bzgl. Elterl. Selbstverantwortung)

Kann ich die Abänderungsklage (Einstellung d. Unterhalts) bei Gericht auch selbst stellen?


Vielen Dank für Ihre Auskunft.

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Sehr geehrter Fragensteller,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

nach Änderung der Rechtslage sind Sie grundsätzlich immer noch an den Vergleich gebunden. Jedoch besteht im Einzelfall die Möglichkeit, den Vergleich anzupassen. Ob dies in Ihrem Fall möglich ist, lässt sich aber auf Grund fehlender Informationen nicht beurteilen. Hierzu wäre zum einen Kenntnis des genauen Wortlauts des Vergleichs notwendig und zum anderen Kenntnisse über die Lebensumstände sowohl von Ihnen als auch Ihrer Ex-Frau. Denn auch der neue § 1570 BGB stellt auf die Umstände des Einzelfalles ab. Somit wird sich die in der Rechtsprechung gängige Praxis, die eine Tätigkeit des betreuenden Ehegatten bis zum achten Lebensjahr grundsätzlich ablehnt, bis zum elften Lebensjahr vom Einzelfall abhängig macht, wohl nicht ändern.
Somit kann eine Änderung des Vergleichs möglich sein, es besteht aber auch die Möglichkeit, dass eine Abänderungsklage unbegründet ist.
Zwar können Sie eine Abänderungsklage ohne Anwalt einlegen. Jedoch erscheint es ratsam einen Anwalt aufzusuchen und diesen – ggf. unter Inanspruchnahme von Beratungs- oder Prozesskostenhilfe – mit dem Fall zu betrauen.

Ich hoffe, daß meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen,

Florian Müller
(Rechtsanwalt)

Nachfrage vom Fragesteller 22.11.2007 | 10:48

Sehr geehrter Herr Anwalt Müller,

danke für die schnelle und kompetente Antwort.
Leider muss ich abermals feststellen, dass das neue Unterhaltsgesetz keinesfalls dazu beiträgt, die Väter finanziell zu entlasten. Sie werden nach wie vor jahrelang als Zahlesel degradieren.

Aber bei dieser fenministischen Politik, wundert mich schon lange nichts mehr.

Trotzdem nochmals danke für Ihre Auskunft.

Von einem Zahlvater, der über Jahre sein eigenes Kind sehen darf und trotzdem zahlt!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.11.2007 | 11:04

Sehr geehrter Fragesteller,

leider konnte ich Ihnen keine positivere Antwort geben. Schauen Sie dem Ablauf des Vergleichs hoffnungsvoll entgegen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird dann eine für Sie bessere Regelung getroffen.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Müller
(Rechtsanwalt)

Ergänzung vom Anwalt 22.11.2007 | 11:04

Sehr geehrter Fragesteller,

leider konnte ich Ihnen keine positivere Antwort geben. Schauen Sie dem Ablauf des Vergleichs hoffnungsvoll entgegen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird dann eine für Sie bessere Regelung getroffen.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Müller
(Rechtsanwalt)
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