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Ab wann gilt das Trennungsjahr und wann muss die Scheidung eingereicht werden?


16.01.2007 19:26 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei habe ich ein paar Fragen zu folgendem Sachverhalt:

Meine deutsche Freundin ist mit einem Nicht-EU Bürger (Afrikaner)verheiratet. Die Ehe wurde in D vor ca.2,5 Jahren geschlossen. Schon vor 2.Hochzeitstag wollte sie weg (Streit + Ignoranz) tat dies aber erst danach, Auszug jetzt allein.

ER wohnt seit ca. >8 Jahre in D und hatte bis Heirat nur Aufenthaltsbewilligung später Aufenthaltserlaubnis(Heirat). Vor Hochzeit war geplant später mal ins europ.Ausland zu gehen, danach bekundete er den Willen immer in Deutschand zu bleiben.

Augrund Ersatz-LSTkarte hat Sie auf Amt Trennung angeben müssen gab 4 Monate nach realem Datum/Auszug an. Vorher (wohnten Sie noch zusammen)hatte Sie bereits von St-Kl. 3 auf Klasse 4 wechseln müssen, er sagte ihr wenn Sie´s nicht tut, arbeitet er gar nicht.

Kinder haben Sie nicht. Er arbeitet Vollzeit bis ca. 05/07(ist aber Student der SOWI) und verdient ca. 650-1000€ Net,sie verdient ca.1400€ Net..., Vermögen gibt es nicht.Sie Schulden ca. 15.000 €.

Fragen:

1)Ab wann gilt das sogenannte Trennungsjahr/die Trennung und muss Trennung/Scheidungswille bei einem Rechtsanwalt oder Amt sofort oder kann nach dem jahr bekundet werden?

2)Inwieweit muß Sie in welcher Höhe und Länge Unterhalt leisten wenn er Minijob/kein Job, sich auf Studium beruft und keine Lust zu Arbeiten hat(kein Bafög Langzeitstudent)?

3)Ist Sie noch für irgendwelche Dinge die er jetzt macht verantwortlich (Schulden, Kredite)?

4) Ist ein Telefonat oder Treffen eine Unterbrechung Trenungsjahr?

Vielen Dank für Ihre Hilfe
16.01.2007 | 20:53

Antwort

von


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Web: www.hellmannundpaetsch.de
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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Zur Lösung:

1. das Trennungsjahr beziehungsweise die Trennung beginnt mit der Aufhebung der ehelichen Lebensgemeinschaft; also regelmäßig mit ernsthaftem Auszug des einen Partners aus der ehelichen Wohnung. Allerdings sind die Grenzen dort fließend. Die Angabe des Trennungszeitpunktes mit einem Zeitpunkt vier Monate nach realer Trennung kann steuerrechtlich, soweit es auffällt, durchaus problematisch sein. Allerdings könnte dies theoretisch im Rahmen der abschließenden Steuererklärung für das betreffende Jahr noch korrigiert werden. Oft fallen entsprechende falsch Datierungen auf, wenn der Scheidungsantrag zum Beispiel dann von den richtigen Daten ausgeht.

2. Voraussichtlich wird hier kein Unterhalt geschuldet sein, da eine Kurzzeitehe ausweislich der knappen Ehedauer vorliegt.


3. Sie sprechen die so genannte Schlüsselgewalt an. Danach kann der ein Ehegatte den anderen bei Geschäften zur angemessenen Deckung des Lebensbedarfs der Familie wirksam verpflichten. Diese Schlüsselgewalt umfasst ausdrücklich nicht den Abschluss von Kreditverbindlichkeiten. Außerdem ruht die Schlüsselgewalt während der Trennungsphase.

4. Ein Telefonat oder ein kurzes Treffen reicht für eine Versöhnung im Sinne des Eherechts nicht aus.

Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!


Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann


Burgwedel 2007
mail(at)<image> </image>anwaltskanzlei-hellmann.de


Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Gerade geringfügige Modifikationen des Sachverhalts können völlig abweichende rechtliche Ergebnisse bedingen! Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 17.01.2007 | 02:11

Sehr geehrter Herr Hellmann,

vielen Dank für die rasche Beantwortung der Fragen waren sehr froh darüber.

Zum Sachverhalt muss ich noch hinzufügen das er sich mitterweile einbürgern lassen wollte, aber Amt hatte meiner Freundin erklärt wenn getrennt geht das nicht. Doch etwas würde ich gerne noch wissen:

1)hat Sie Nachteile wenn die Scheidung erst nach Trennungsjahr eingereicht wird (und er dann wenn überhaupt Deutscher ist oder nur jetzigen Status hat)?

Ich danke nochmals für die antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.01.2007 | 14:11

Danke für Ihre Nachfrage, die ich hiermit gerne beantworten möchte. Wenn die Scheidung erst nach Ablauf des Trennungsjahres eingereicht wird, hat dies grundsätzlich keine Nachteile. Allerdings ist zu beachten, für den Fall, dass wider Erwarten Trennungsunterhalt geltendgemacht wird, eine längere Trennungszeitraum auch gegebenenfalls entsprechende Unterhaltsansprüche verlängert. Allerdings sehe ich hierfür eigentlich kaum relevant.

Ich kann Ihnen, auch für gegebenenfalls zu prüfende ausländerrechtliche Fragen, nur dringend anraten, eine umfassende Erstberatung bezüglich der Scheidung einen Anwalt ihres Vertrauens zu suchen. Ich hoffe aber, dass ich Ihnen einen ersten Überblick über ihre Fragestellungen geben konnte.

Hochachtungsvoll

ANTWORT VON

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