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Aachen Muenchener Vers. Privatversicherung


| 02.06.2006 13:01 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jens Jeromin



Hallo,
ich habe gestern Post von einer Süd-Westdeutschen Inkasso GmbH bekommen:
Diese fordert einen Gesamtbetrag mit Zinsen und Gebühren eines Vollstreckungsbescheids vom 25.10.1996 ein. Das letzte Schreiben zu diesem Fall erhielt ich am 13.01.2003.
Meine Fragen lauten: - Ist die Forderung verjährt?
- Wenn ich die Forderung bezahle, kann dann die Versicherung wieder aufleben? Dies möchte ich auf keinen Fall! Wie muss ich vorgehen?

Im voraus vielen Dank für die Informationen

Mit freundlichen Grüßen
Avalon Stealth

-- Einsatz geändert am 02.06.2006 13:38:22

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Sehr geehrter Fragesteller,


sowohl für Ihre Anfrage, als auch für die verständnisvolle Erhöhung bedanke ich mich und darf aufgrund Ihrer Informationen wie folgt antworten:

Rechtskräftig festgestellte Forderungen verjähren in 30 Jaren nach Rechtskraft. Sofern also der Vollstreckungsbescheid aus 1996 den nun von Ihnen eingeforderten Gesamtbetrag, die Zinsen und die Kosten des Vollstreckungsverfahren beinhaltet, ist keine Verjährung eingetreten.

Ihre Frage nach dem Wiederaufleben des Vertrages verstehe ich so, dass dieser im Jahr 1996 oder früher gekündigt wurde. Kam die Kündigung von Ihnen kommt ein Wiederaufleben ohnehin nicht in Betracht. Kam sie vom Versicherer, kommt es ebenfalls nicht zu einem Wiederaufleben. Dass die Kündigung hinfällig wird, ist zwar nach § 39 Absatz 3 Versicherungsvertragsgesetz möglich, hier sind die entsprechenden Fristen jedoch verstrichen.

Sofern die jetzigen Forderungen aus dem Vollstreckungsbescheid aus 1996 resultieren, besteht für die Gegenseite die Möglichkeit, aus diesem Vollstreckungsbescheid die Zwangsvollstreckung gegen Sie einzuleiten. Sofern die Forderung berechtigt ist, sollten Sie entweder zahlen oder zumindest ein Ratenzahlungsangebot unterbreiten (Einschreiben/Rückschein), um Vollstreckungsmaßnahmen zu entgehen.

Ich bedauere, Ihnen keine positivere Nachricht geben zu können, hoffe aber, Ihnen eine erste Orientierung in dieser Angelegenheit ermöglicht zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Jeromin
Rechtsanwalt
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