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AV durch AN gekündigt / AG sperrt sich

| 06.03.2015 12:21 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Guten Tag,

ich habe meinen AV fristgemäß (4 Wochen) schriftlich per Einschreiben gekündigt. Es ist für mich persönlich wichtig, das ich diese Frist einhalten kann, da ich bereits einen neuen AV abgeschlossen habe (Branchenfremd).

Nun stellt sich der AG quer und pocht auf eine 8 wöchige Kündigungsfrist, die ich aufgrund der Betriebszugehörigkeit laut ihm einhalten muss.

Meine Kündigungsabsicht ist ihm klar.

Hintergrund:
Beim aktuellen AG bin ich seit 11 Monaten mit einem befristeten Arbeitsvertrag angestellt - aus einer alten Anstellung hat der AG - 10 Jahre Betriebszugehörigkeit übernommen.

Im MTV Wach- und Sicherheitsdienste Bayern - steht nur das der AG sich an die Fristen gem. Betriebszugehörigkeit halten muss - eine Klausel das es auf AN ebenso zutrifft gibt es nicht.

Im MRTV steht das befristete AV der ordentlichen Kündigung unterliegen.

Wie ist hier die Rechtslage? Muss der AG meine fristgemäße Kündigung aktzeptieren? Oder bin ich an die 8 Wochen gebunden - falls er sich auch nicht auf einen Abwicklungsvertrag einlässt?
06.03.2015 | 12:43

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben dabei Recht, dass die längere Schutzfunktion dann nur für den Arbeitgeber gilt, nicht jedoch für den Arbeitnehmer.

Im Übrigen, und darauf kommt es an, können Sie auf jeden Fall nach 4 Wochen gehen.

Selbst wenn der Arbeitgeber Recht bekäme und grundsätzlich einen Schadensersatzanspruch hätte, wird er ihn nicht geltend machen können, es sei denn, dass Sie eine Position bezogen, die unersetzlich ist und sonst kein Mitarbeiter ausführen kann.

Erstens muss sich der Arbeitgeber nunmehr innerhalb der nächsten 4 Wochen um Ersatz kümmern und zweitens spart er sodann auch noch ihr Arbeitsentgelt ein, sodass ihm auch kein Schaden entstehen kann, da er ausreichend Zeit für Ersatz hat und die Kosten der Einstellung durch Ihren Verzicht aufgehoben werden.

Teilen Sie dem Arbeitgeber mit, dass Sie noch den 4 Wochen definitiv nicht mehr zur Arbeit kommen werden und fangen Sie beim neuen Arbeitgeber an.

In diesem Fall kann ich Sie daher beruhigen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 06.03.2015 | 12:45

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