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AU während Kündigung

28. September 2020 11:07 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war längere Zeit arbeitsunfähig mit Attest. Die Atteste wurden dem Arbeitgeber vorgelegt.

Während der AU wurde ich vom Arbeitgeber gekündigt. mit Freistellung bis Ablauf der Kündigungsfrist. Kündigungsschutzklage läuft natürlich. Bei Erhebung der Kündigungsschutzklage war ich auch noch krank.

Ich bin seit längerer Zeit nicht mehr krank, sondern gesund. Hätte ich dies dem Arbeitgeber mitteilen müssen? Die AU-Zeiten ergeben sich ja eigentlich aus den ärztlichen Attesten.
Ich habe nun gehört, dass ich nach Ablauf der AU am ersten gesunden Tag trotz Kündigung ein wörtliches Angebot über meine Arbeitsfähigkeit und Arbeitswilligkeit abgeben hätte müssen - ansonsten kein Lohnanspruch. Ist das richtig? Was mache ich nun? Selbst wenn die Kündigung unwirksam wäre, hätte ich monatelang keinen Lohnanspruch?

28. September 2020 | 13:57

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,


das Erscheinen zur Arbeit ist Hauptpflicht des Arbeitnehmers.

Nachdem diese Pflicht im Gegenseitigkeitsverhältnis zur Vergütungspflicht des Arbeitgebers steht, ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet, für eine nicht geleistete Arbeit eine Vergütung zu zahlen.


Das betrifft die Zeit bis zur Beendigungszeitpunkt der ausgesprochenen Kündigung, wobei hier die Besonderheit besteht, dass Sie offenbar bis Ablauf dieser Frist freigestellt gewesen sind. Dann hätten Sie sich nicht wieder "Gesundmelden" müssen.


Sofern Kündigungsschutzklage mit der entsprechenden Feststellung des Fortbestandes erhoben worden ist, behalten Sie dann den Vergütungsanspruch. Es kommt also auf den genauen Klagantrag an, sodass dieser ggfs noch schnell nachgebessert werden sollte.

Zudem sollten Sie aber dem Arbeitgeber nochmals die Genesung mitteilen; es liegt dann am Arbeitgeber, Ihre Arbeitskraft anzufordern.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


ANTWORT VON

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