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ANzeige wegen Warenbetrug - Hilfe

31.10.2011 15:58 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Hallo,

folgende Situation.

Ich habe im Internet eine Kamera Verkauft für 1300€, Geld erhalten alles Super. Leider dann viele Probleme mit Freundin gehabt, etc. Bin einfach nicht dazu gekommen das Paket zu verschicken.
Nach langen hin und her habe ich den Verkäufer gesagt das ich ihn das Geld zurücküberweiße was für diesen auch ok war. Hat dann leider wieder etwas gedauert so sind insgesamt zwischen Geldeingang bei mir und rücküberweisung 40 Tage vergangen. Als kleine Entschädigung habe ich ihn auch 100€ mehr überwiesen.
Nun hatte dieser mich an dem tag an dem das Geld auf seinen Konto war ( er hatte leider noch nicht nachgeschaut) eine anzeige gegen mich eröffnet wegen warenbetrug da er dachte er sei einen Betrüger zum Opfer gefallen. Diese hat er aber schriftlich wiederrufen und hatte auch mir per Mail geschrieben das alles ok ist und für ihn die Sache erledigt ist.

Was soll ich nun tun? Kann ich gleich ins Gefängnis gehen oder gibts noch Hoffnung. Ich wollte sicherlich niemanden schaden oder betrügen.

Zu mir: 20 Jahre alt. Nie was mit der Polizei zutun gehabt.

Sehr geehrter Ratsuchender! Vielen Dank für Ihre Anfrage. Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.
Nach Einsicht der betreffenden Mahnschreiben, Vollstreckungsbescheide, etc. könnte sich die rechtliche Wertung ändern.

Hinsichtlich Ihrer Schilderung rate ich Ihnen zunächst ruhig zu bleiben und einer eventuellen Ladung der Polizei Folge zu leisten und den Beamten vor Ort den Sachverhalt zu schildern und in jedem Fall den Kontoauszug als Kopie den Beamten zu überreichen.

Die Staatsanwaltschaft, welche die Ermittlungen leitet, wird sehen, dass Sie keinen Vorsatz hatten einen Betrug zu begehen.

Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie die Überweisung der Polizei/Staatsanwaltschaft nachweißen können und das Sie den Sachverhalt ganz genau aus Ihrer Sicht schildern.

Bei einem vermeintlichen Betrug in solch einer Schadenshöhe kann der Anzeigenerstatter die Anzeige/Strafantrag nicht mehr widerrufen, so dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen einstellt.

Es werden absolute und relative Antragsdelikte unterschieden. Bei absoluten Antragsdelikten ist die Erhebung der öffentlichen Klage durch die Staatsanwaltschaft aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen vom Vorliegen eines Antrages abhängig, wohingegen es bei den relativen Antragsdelikten auf die besondere Beziehung zum Rechtsgut oder zum Rechtsgutsträger ankommt.

Der Betrug ist nur bei niedriger Schadenshöhe ein relatives Antragsdelikt.

Bei einer "Schadenshöhe" von 1300 € dies nicht mehr der Fall.

Der Antrag kann nicht mehr widerrufen werden.

Dennoch wird auch der "Geschädigte" von der Polizei/Staatsanwaltschaft gehört werden und dies wird, nach Ihrer Schilderung, sehr vorteilhaft für Sie ausgehen.

Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, sollten Sie einen Anwalt vor Ort mandatieren so dass dieser Akteneinsicht nehmen kann und Sie ausreichend berät.

Vorliegend würde ich bei diesem Sachverhalt von einer Einstellung gegen Auflagen als Strafe vermuten.

Sie müssen daher weder ins Gefängnis noch werden Sie vorbestraft sein.

Ich hoffe, Ihre Fragen zunächst beantwortet zu haben. Bei Rückfragen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion auf dieser Seite.

Mit freundlichen Grüßen

Frank M. Peter
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 31.10.2011 | 16:30

Vielen dank für diese Antwort. Da fällt einen doch eine Last ab.
Wäre es möglich das Sie den Fall übernehmen?

Grüße und vielen Danl nochmals

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 31.10.2011 | 16:36

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich habe Ihnen eine Nachricht zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Frank M. Peter
Rechtsanwalt

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