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ANÜ

12.04.2019 11:57 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Eine Leiharbeitsfirma darf (im Rahmen des Kündigungsschutzgesetzes) nicht schon kündigen, wenn bei Wegfall eines Auftrags nicht sofort eine Anschlussbeschäftigung möglich ist.

Hallo zusammen,

Ich habe für eine Firma als ANÜ von 27.03.2017 - 31.03.2018 gearbeitet. Die Firma hat mich jetzt abbestellt, daraufhin hat die Zeitarbeit Firma mich gekündigt.

Meine frage: Muss die Leiharbeitgeber mich nicht Übernehmen und was kann ich dagegen machen?

Vielen Dank im Voraus

O.I
12.04.2019 | 12:27

Antwort

von


(38)
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12435 Berlin
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn die Voraussetzungen des Kündigungschutzgesetzes vorliegen (d.h., dass Ihr Arbeitgeber, hier: die Leiharbeitsfirma, mehr als 10 Arbeitnehmer beschäftigt), können Sie gegen eine Kündigung Kündigungsschutzklage erheben. Dafür haben Sie nach der Kündigung aber drei Wochen Zeit, danach ist die Klage unzulässig.

Wenn das Kündigungschutzgesetz für Sie gilt, darf Ihr Arbeitgeber Sie nur kündigen, wenn es einen Kündigungsgrund gibt, zu denken ist hier an unternehmerische Gründe. Nach Ihrer Darstellung liegen diese aber wohl nicht vor, so dass eine Klage Erfolg verspricht. Denn Ihr Arbeitgeber ist zunächst verpflichtet, Sie weiter zu beschäftigen und nach neuen Einsatzmöglichkeiten zu suchen. Als Grund für eine Kündigung reicht bei einer Leiharbeitsfirma nicht schon aus, dass der bis­he­ri­ge Auf­trag, in des­sen Rah­men ein Leih­ar­beit­neh­mer ein­ge­setzt wor­den ist, be­en­det wurde und dass keine Anschlussaufträge vorliegen: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil 18.05.2006, 2 AZR 412/05 .

Grundsätzlich können Sie die Klage auch selbst, ohne Anwalt beim Gericht einreichen, zu empfehlen ist aber, dass Sie einen Anwalt aufsuchen und die Klage von diesem einreichen lassen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Stefanie Kremer

ANTWORT VON

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