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ALG II und Sparbuch Kinder


| 25.11.2008 10:03 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht



Guten Tag,

unter Bezug auf Herrn Inhesterns Beantwortung einer Frage zu obigem Thema und den von ihm genannten Freibeträgen für das Sparbuchguthaben von Kindern in einer Bedarfsgemeinschaft möchte ich gern wissen, ob das Schonvermögen insgesamt 3.850 Euro beträgt - also quasi vom 0. bis 18. Lebensjahr eines Kindes dieser Betrag nicht überschritten werden darf - oder pro Jahr.
Danke im voraus.

Mit freundlichen Grüßen
KEM
Sehr geehrte Fragestellerin,

Aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Das Vermögen Ihrer Kinder ist, wie Sie bereits wissen, durch einen Freibetrag geschützt. Für minderjährige Kinder liegt er bei 3.100 Euro. Hinzu kommt ein Freibetrag von 750 Euro für notwendige Anschaffungen. Hinzukommen kann bei minderjährigen erwerbsfähige Kinder ein Freibetrag von 250 Euro pro Lebensjahr für geldwerte Ansprüche, die der Altersvorsorge dienen. Grundsätzlich ist somit von einem Freibetrag von 3850 € auszugehen.

Der Freibetrag stellt somit das Schonvermögen dar, also denjenigen Vermögenssanteil, den der Berechtigte vor dem Bezug einer Sozialleistung nicht verwerten muss, um seinen Lebensunterhalt zu sichern.

Über dem Freibetrag liegendes Vermögen muss grundsätzlich eingesetzt werden, bevor die Sozialleistung in Anspruch genommen werden kann.

Der genannte Freibetrag ist hierbei ein Festbetrag der sich nur verändert, wenn die oben genannten Voraussetzungen sich verändern. D.h. es kann sich nur die Höhe des Freibetrages ändern, jedoch wird dieser Freibetrag nicht jährlich angesetzt, so dass er sich stetig erhöht, sondern stellt einen Gesamtbetrag dar, der nicht überschritten werden darf, so lange wie die Bedarfsgemeinschaft besteht.
Geht man so z.B. von dem genannten Freibetrag von 3850 € aus, so wäre dieser Betrag vom 0.- 18. Lebensjahr anzusetzen und dürfte nicht überschritten werden.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)
Bewertung des Fragestellers 25.11.2008 | 11:13


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